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Warum niemand auf Linux umsteigt

Warum niemand auf Linux umsteigt

Viren gibt es unter Linux nicht. Dafür jede Menge andere Probleme, zum Beispiel eine völlig andere Bedienung und Verzeichnis-Struktur als beispielsweise unter Windows. Unix-Struktur eben. Und so sehr sich die Entwickler auch bemühen, so einfach zu bedienen wie Windows wird Linux nie sein, (Aus: Kolumne: Warum niemand auf Linux umsteigt)

Linux ist nicht einfacher zu bedienen wie Windows, das ist alles eine Frage der Gewöhnung. In der Regel fällt den meisten der Umstieg von Win98 auf XP genauso schwer wie dr auf kde. Denn seien wir doch mal ehrlich, keine Windows-Umsteiger wird Linux bedienen, sondern immer kde, der graphischen Oberfläche und dem Vermittler zum Betriebssystem. Und, ich gebe zu das ist sicherlich eine Umstellung, entscheident ist aber weniger die Umstellung des auges als vielmehr die Umstellung im Kopf. Linux heißt auch sich gegenseitig helfen, sein Wissen über die Bedienung veröffentlichen und sich selbst Hilfe suchen, wer Linux nutzt, sollte vernetzt sein und über das Internet kommunizieren können und wollen. Häufig verlngt zum Beispiel die Einbindung der Hardware eine solche Bereitschaft. Denn auf Linux umsteigen heißt auch selbst schrauben zu können, wenn man will, damit wird natürlich der Spielraum der Möglichkeiten breiter. Es ist etwas für den Heimwerker. Eine Grafik aus der c’t kann das veranschaulichen:

Durch Linux schauen 

Die Hackerregeln. Vom Open Source zum Closed Source

"…Hier entstand jene Philosophie, die als "Hacker-Ethik" bezeichnet wird, und deren fünf Gebote lauten:

  1. Der Zugang zu Computern sollte unbegrenzt sein.
  2. Alle Informationen sollten frei sein.
  3. Misstraue Autoritäten – fördere Dezentralisierung
  4. Computer können Kunst und Schönes schaffen
  5. Computer können dein Leben verbessern."

(aus TP: Tune in, turn on, boot up)

Würde sich jeder daran halten, hätte man wahrscheinlich keine Last mit Viren, der IT-Markt wäre nicht kontrolliert, es gäbe keine Monokulturen.

Die Frage ist, warum hat sich dieser Geist, der dazu fähig war, den Computer und das Internet zu denken, icht bewahrt? -Na klar, die Gesetze der Marktwirtschaft sind eindeutig, wo Geld zu machen ist, wird es auch gemacht, aber in diesem Fall wäre wahrscheinlich mehr Geld zu machen gewesen, hätte man sich an die Gesetze gehalten. Je älter der Computer jetzt wird, umso eingeschränkter werden seine Möglichkeiten, und dabei ist Closed Source der entscheidene Auslöser. Denn jeder geschlossene Code bricht eine Innovation ab, bzw. schränkt sie ein. Solange offen entwickelt wird und das meine ich nicht nur in einem technischen Sinne, sondern auch in einem sozialen, dann wird es immer einen geben, der noch eine Idee hat, um das Ganze zu verbessern.

Moodle in Deutschland

Meine These ist, dass es relaitv leicht ist über das Installskript einen Moodle-Server aufzusetzen, das es aber sehr aufwändig ist, entsprechende Lerneinheiten zu gestalten. Entsprechendes spiegelt sich jedenfalls bei meiner aktuellen Erhebung wieder. Selbst wenn man bei moodle in Deutschland schaut, findet man dort nicht mehr als 16 kurse, und keiner davon scheint benutzt zu werden. Deshalb meine

2. These: Moodle kann zwar alles, aber dafür ist es so aufwändig geworden, dass es dem Nutzer die Bedienung erschwert.

Dazu kommt vielleicht, dass sich das Lernen meist auf unterschiedlichen Ebenen bewegt. Also einmal Forum, dann wieder Wiki oder vielleicht auch erst das Arbeitsblatt und dann ein Treffen mit dem Online-Tutor. Ich weiss zwar, dass es jeder selbst so organisieren kann wie er will, dafür ist moddle zumindest programmiert, aber ich sehe im Moment nicht, wie man die Lernenden , auch die ohne Erfahrung in die Planung von Moodle-Einheiten miteinbeziehen kann. 

colchicine

Und so bleiben viele Moodle-Plattformen im Versuchsstadium hängen und werden nicht weiterentwickelt oder sind schon von weitem als Abfallprodukt erkennbar.

Wenn jemand jedoch gute und offen zugängliche Moodle-Kurse kennt, dann soll er sie doch bitte mailen.

BildungsBlog: Blog-Seminare

Bezieht sich auf den Aufruf im Bildungsblog Blog-Seminare zu listen und wenn möglich Material zu veröffentlichen.

Wir haben im letzten Jahr am DGB Bildungszentrum in Hattingen einen Blog-Workshop mit Siggi Becker veranstaltet.  Es handelte sich um die Bedeutung von Weblogs in der Politik. Die dazugehörige Linkliste kann hier eingeschaut werden:
http://www.forum-politische-bildung.de/links/links6.htm

Eines der Themen dieses Weblog ist auch das Lernen im Netz, deshalb möchte ich nicht versäumen an dieser Stelle auf das Engagement von BildungsBlog hinzuweisen.

Digitale Formatierung – Gedankenvernichtung

Am Wochenende wollte ich eine neue Linux Version einspielen. Eigentlich keine große Sache, meine Festplatte ist entsprechend partitioniert. Es gibt zwei Partitionen für Daten und zwei für Betriebssysteme. Sollte es mal beim Aufspielen eines neuen Linux Schwierigkeiten geben, so kann man immer noch das alte funktionierende Betriebssystem weiterbenutzen. Solange man sich auf der richtigen Partition tummelt sollte es damit auch keine Schwierigkeiten geben. In meinem Fall habe ich die falsche Partition bespielt. Und so konnten meine Augen dem unsäglichen Fortschrittsbalken kaum folgen, bis auch schon mein halbes Leben wegformatiert war. Man realisiert sofort, ich hatte nur nicht genug Zeit, den Rechner über den Notaus zu stoppen.

Das digitale Zeitalter ist zwar ein Segen, weil alles unmittelbarer und unkomplizierter ist, aber wenn man einmal die OK Taste zuviel gedrückt hat (vielleicht auch in Ermattung des immerwiederkehrenden OK-Buttons), können anschließend nur noch Speziallabors die Daten zurückholen. In diesem Fall geht es um Daten der letzten 8 Jahre (Dipl. Arbeit, Mails, Fotos, Gedanken…) Jeder weiss, dass man seine Daten zu sichern hat, aber man macht es nur selten, weil es so unglaublich unproduktiv ist. Man produziert viel „Müll“ und nimmt sich vor beovor man die Daten sichert, diese erstmal gründlich zu durchforsten, was man noch braucht, und was für immer im Nirvana verschwinden kann.

Das ungewöhnliche am Digitalen ist, das es restlos verschwindet. Es ist so weg, als sei es niemals dagewesen. So richtig konnte ich das erst begreifen, als es mir passiert ist. Wenn man etwas aus seinem Speicher oder Keller wegschmeißt, so hinterläßt man Spuren, aber bei der Vernichtung von digitalen Daten bleibt nichts übrig. Im Zusammenhang  mit Datenschutzfragen ist das sicherlich auch richtig, aber hier geht es um etwas anderes: Je nachdem wie der PC in die Lebenswelt eingebettet ist, ist er mehr als nur Medium, er wird zum Abbild des Gehirn. Bei Harry Potter gibt es dafür das Denkarium, hier können Gedankenfäden in einer Schlüssel abgelegt werden, damit sind sie materialisiert, aber der PC speichert sie als 0 und 1 und damit sind sie immateriell.  Die Ideenvernichtung ist somit täglich vorprogrammiert.

Auf der Suche in diversen Forum nach dem Befehl, der mir meine Ideen und damit enen Großteil meines Lebens zurückgibt bin ich auf viele Opfer der Gedankevernichtung gestossen. Sie waren nicht traurig, sondern eher sauer. Dabei haben sie gerade ein Stück ihres Lebens vernichtet. Vor 6 Jahren bin ich umgezogen, da habe ich alle Unterlagen durchforstet und was ich nicht mehr benötigte, habe ich zerissen und weggeschmissen. Während des Vorgangs des Zerstörens hat man genug Zeit auch darüber nachzudenken, ob man es nicht doch behalten sollte. Man musste auch jedes Erinnerungsstück nocheinmal in die Hand nehmen. Das macht zwar viel Arbeit, aber man weiss, was man gerade vernichtet. Bei der Formatierung meiner Partition war das anders. Einmal OK geklickt, nochmal bestätigt und innerhalb weniger Millisekunden werden gigabyteweise Daten vernichtet, so als hätte es sie nie gegeben. Aber es gab auch keinen der mich daran hindern konnte. Wenn man länger darüber nachdenkt, dann ist es fahrlässig, dass soetwas überhaupt möglich ist.

Es hat mir aber wiedereinmal deutlich gemacht, dass diese Generation verloren ist, wenn sie weiterhin auf wiederbeschreibbare Datenträger setzt. Gegen eine CD ist ja nichts einzuwenden, da steht zwar nach 20 Jahren auch nichts mehr drauf, aber bis dahin habe ich genügend Zeit, die Daten auf einen anderen Datenträger zu kopieren. Bei all den mobilen Festplatten und USB-Sticks und SD-Cards und wie sie alle heißen, sind die Datenbestände schnell formatiert und neu bespielt, sie sind schließlich wiederbespielbar, das macht es ja so praktisch, gleichzeitig aber auch fatal.

Während ich 10 Jahren noch eine ganze Batterie an Kassetten, mit Musik aus meiner wilderen Zeit hatte, hinterlassen die neuen Speichermedien keine Spuren und wenn ich doch all meine mp3s irgendwo abspeichere, erhöht sich mit jedem Tag das Risiko, dass sie überspielt werden.

Da verschwinden die Gedanken in Form von Daten einer ganzen Generation und ich rede hier nicht über professionelle Hochsicherheitsserver, deren Festplatten sich 5 mal am Tag spiegeln um jeden möglichen Datenverlust zu verhindern, sondern ich rede über die vielen Privat PC’s mit all den E-Mails an die Kinder oder den Bildern vom letzten Weihnachtsfest, den semiprofessionell gestalteten Einladungskarten oder auch den Briefen an die Telekom oder das RWE.

Leben ohne das jemand anders weiss, das man gelebt hat ist so, als hätte man gar nicht gelebt. Viele Künstler sind erst bekannt geworden, nachdem sie verstorben war, weil sie ein Werk hinterlassen haben, wir werden nichts hinterlassen, denn wenn wir sterben, werden all unsere Daten gelöscht, und wenn wir keine Cd von unserem Leben angefertig haben, dann sind wir gar nicht dagewesen.

Audible.de – Angewandtes DRM (Digital Rights Management)

Gestern habe ich mich bei audible.de registiert. War ein tolles Angebot: Einen Monat kostenlos nutzen und ein Hörbuch + Hörzine geschenkt bekommen.

Ich habe dann noch meine Kreditkarten Nr. preisgegeben und dann konnte es auch schon losgehen. Ich benötigte eine Software, um mir das audible eigene Format anhören zu können. Fand eine exe-Datei vor, die leider nicht auf meinem Betriebssystem Linux zu installieren ist, habe dann nach alter Unix Manier in den FAQ geschaut und dort stand, Windows ja, Mac auch ja, aber Linux funktioniert nicht.

Audible ist einer der größten Hörbuch-Sofort-Download Anbieter  Deutschlands und sie kriegen es offensichtlich nicht hin, auch für Linux Mediaplayer (z.B. Kaffein) eine Schnittstelle zu programmieren. Sie bieten für den unsicheren Interessenten eine Reihe an Informationen, wie einfach es doch ist die Dateien auf dem PC oder Mac anzuhören, dabei haben sie offensichtlich ganz vergessen kurz zu erwähnen, dass es mit Linux-basierten PC’s nicht funktioniert. Die FAQ konnte ich erst einsehen, nachdem ich angemeldet war.

Das Problem ist die Sorge vor unberechtigter Kopie, das kann ich auch nachvollziehen, sie würden sich schließlich das Geschäft zerstören, wenn ich meinen Freundend den diversen p2p Börsen diese Dateien einfach so zur Verfügung stellen könnte. Aber es muss doch möglich sein alla itunes auch eine Schnittstelle zur Unix Minderheit zu schaffen.

Wenn das die Ausgeburt der DRM ist, kann es schlimmer nicht kommen, weil mit ihr die Frage nach dem Betriebssystem-Monopol verschärft wird. D.h. du kannst deinen Computer zum lesen fremder (also auch geschützter) Daten nur dann  nutzen, wenn du ein Windowssystem installiert hast.

Kleine Anleitung für Skript Kiddis

Ich finds toll. Das man in der Regel schon mit einfachen Mitteln einen Rechnerabsturz herbeiführen kann, liegt in der Natur der Sache. Beeindruckend ist, dass man das schon mit einer einfachen Webseite hinbekommt und heise liefert auch noch die Anleitung dafür, wie es geht. Und weil es so gut ist, möchte ich diese Anleitung gerne wiederholen:

<HTML> <BODY> <IMG SRC="./sweetydead.jpg" width="9999999" height="9999999"> </BODY> </HTML>

Microsoft macht zwar schlechte Software, doch der Nutzer glaubt, dass müsse so sein, solche Beispiele machen deutlich, dass man da schlichtweg was übersehen hat.

„Telekom verliert eine Million Kunden“

Aus dem Urlaub zurück und mal wieder was schreiben. Jetzt titelt es endlich auch die ARD, der Telekom rennen die Kunden weg. Kein Wunder, aber warum erst jetzt. Ich glaube nicht, dass es nur an den günstigen Angeboten der Konkurrenz liegt, sondern auch an dessen Service. Bei der Telekom ist ja solange alles in Ordnung, wie die Leitungen keinen Ärger machen, wenn aber mal der Internetzugang nicht mehr geht, dann gibt es ein Dementi nach dem anderen. Andere Provider gehen damit zum Beispiel anders um. Es gibt Troubletickets, die öffentlich einsehbar sind. Damit sagen sie auch, wir sind nicht fehlerlos, aber wir arbeiten daran.

Letztens hat mich als treuer Telekomkunde ein Institut angerufen, das im Auftrag der Telekom eine Studie durchführt zu deren Service per Telefon. Denen habe ich vielleicht was erzählt. Wenn ich die Dame am Telefon richtig verstanden habe, war ich auch nicht der einzige, der sehr unzufrieden mit der Telekom ist. Diese Studie werden sie wahrscheinlich auch nie veröffentlichen. Wie gesagt manchmal ist Transparenz auch nicht das schlechteste, jedenfalls deutlich besser als Erfolgsmeldungen über sich selbst zu veröffentlichen, die dermaßen vor Eigenlob stinken, dass es auch wirklich jeder merkt, welche Schwächen vertuscht werden sollen. cyklokapron

Wie auch immer ein Umstieg ist letztendlich auch keine Lösung, da die Leitungen ja in den meisten Fällen immer noch der Telekom gehören.

    Patch-Day die #2: Updates für alle Windows Systeme

    „Nachdem wir vor einigen Minuten über die verfügbaren Updates für die Microsoft Produkte Word, Internet Explorer und Exchage-Server berichtet haben, sind inzwischen auch die angekündigten Updates für das Betriebssystem Windows erschienen.“

    Aus: WinFuture.de

    Wenn das kein Grund zum feiern ist. Microsoft hat gepatcht, und es wäre natürlich grob fahrlässig wenn man sich nicht sofort die neusten Patches einspielt.

    Aber was sagt ich, dass machen die Windowsse ja alle automatisch. Ohne das der Benutzer etwas merkt wird heimlich das System upgedatet, ob man dabei tatsächlich eine Verbesserung erhält ist zweifelhaft. Aber der Nutzer hat zumindest das Gefühl, das sich sein System verbessert.

    Live-Linux-System Kanotix in neuer Version

    "Kanotix ist in der Version 2005-02 erschienen….Es soll sich vor allem durch eine leichtere Installierbarkeit auf der Festplatte auszeichnen." (heise.de)

    Ich persönlich nutze auch Kanotix. Für die Installation auf der Festplatte ist es fantastisch geeignet. Es ist meist experimenteller als Knoppix, aber bisher bin ich damit sehr gut gefahren.

    Was leider nicht so gut funktioniert, aber das Problem besteht auch bei der neuen Knoppix, dass einige Funktionalitäten bei der Installation auf HD verloren gehen (z.B. Hotplug und einige Drucker sogar von HP). Dennoch bin ich Fan der Kanotix Versionen.

    Was ich bei jeder Version besonders gut finde sind die meist neu zu entdeckenden kde Programme. In diesem Fall z.B. Akregator. Davon vielleicht mehr in einem nächsten Bericht.

    Aus: heise online – Live-Linux-System Kanotix in neuer Version

    Homepages bauen

    Warum heißt es eigentlich Homepages bauen und nicht schreiben? Man sagt doch auch nicht Text bauen. Wahrscheinlich liegt das dran, das man sich bei der Homepage Erstellung wie ein Baumeister fühlt.

    1. Erst das Gerüst (Tabelle oder Frameset)
    2. die Anordnung der Text- und Bildelemente
    3. die Linkstrategie

    Und wie bei jedem guten Bauwerk benötigt man einen Bauplan. Und wenn man sich nicht an seinen Bauplan hält, dann muss man eine Menge rumpfuschen, damit es am Ende doch alles irgendwie passt.

    Aber eins muss jetzt auch mal an dieser Stelle gesagt werden. Der Mozilla Composer ist noch voller Bugs und es macht wirklich keine große Freude mit dem Programm zu arbeiten. Aber wie das halt so ist, wer mit Open Source arbeitet muss Opfer bringen und zwar über das melden dieser Bug hinaus. Denn Mozilla Composer ist jetzt schon seid Jahren schlecht. Aber auch andere WYSIWYG-Editoren, wie z.B. der von Open Office ist enttäuschend. Relative Links zu setzten verlangt wirklich äußerstes Geschick.

    Also nur klares ist wahres, d.h. alles im Quelltext machen und die armen Idioten, die kein html können sollen bitte draußen bleiben oder bezahlen.