Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Diskussion um den Einsatz von Podcasts in der Bildung

Wenn man sich die aktuellen Weblogeinträge diverser Bildungblogs (education & media ; medienrauschen ; das Bildungsblog ; …) anschaut, stellt man fest, dass Alle im Moment das Gleiche denken, nämlich, welche Bedeutung Podcasts für das Lernen haben werden. Einige erhoffen sich einen neuen Innovationsschub für das E-learning , andere bezweifeln das sehr stark . Die einen sind schon dabei die Podcasts zu kategorisieren oder auch zu didaktisieren .

Mir stellt sich die Frage, ob es nicht eine interessante Idee ist, vor der Autofahrt noch einmal schnell einige Mp3’s (Podcasts) herunterzuladen, um sie anschließend im Autoradio anzuhören, statt zu lesen. Für mich eröffnet sich da ein neues Werkzeug der Zeitersparnis, in dem ich die sonst sehr langweilige Autofahrt nutze. Ich denke allerdings auch, es ist eher ein Tool für den Autodidakten, der sich sein eigenes Cast zusammenstellt einige neue Gedankenfäden zieht und die Audiodateien anschließend wieder verwirft, um sich auf die Suche nach Neuem zu machen. Um eine Sprache zu lernen oder wichtige Memos zu veröffentlichen stellt das Podcast interessante Anwendungsmöglichkeiten dar.

Das Podcast holt vor allen Dingen und zu guter letzt die Mp3 endlich aus der Musik-Download-Ecke und zeigt auf, wozu dieses schlanke Audioformat noch geschaffen ist. Und in Zeiten der Hörbücher wird der Podcast sicher auch zunehmends zu einem interessanten Medium für die breite Masse.

 

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Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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