Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Mit wordpress.com mehrere Blogs administrieren

Ich mag WordPress und deshalb habe ich nicht nur eine Installation, sondern direkt mehrere. Irgendwann wurde es dann unübersichtlich und dann gerieten einige in Vergessenheit und dann kam die gerechte Strafe. Ein paar Bots hatten sich über die Webseiten hergemacht und mit einigen sehr unangenehmen Viren versehen, so dass es mit ein wenig Pflege nicht getan war. Einige Webseiten musste ich komplett löschen, andere neu aufsetzen, ohne die alten Daten direkt zu importieren. Ja, das war mehr Arbeit, als ich dachte. Aber aus Krisen lernt man – ich auch.

Ich habe jetzt auf allen meinen Blogs ein paar Sicherheitsmaßnahmen getroffen:

  1. iThemes Security installiert. Das Plugin ist vor allem damit beschäftigt, Bots auszusperren, die sich mehr als 3 mal falsch anmelden. Einmal am Tag bekomme ich per Mail von dem Plugin einen Statusbericht zugeschickt und seitdem hat der Krieg im Netz für mich ein Gesicht. Es gab Tage, an denen konnte ich selbst nicht mehr auf mein Blog zugreifen, weil die falschen Anmeldungen eine 15 minütige Pause einleiten, in der sich niemand anmelden kann.
  2. Per Jetpack, einem Plugin von WordPress.com habe ich meine Blogs auf WordPress.com zusammengeführt. Alle Updates werden automatisch gemacht und ich werde benachrichtigt, wenn ein Blog offline ist. Damit ist die größte Gefahr gebannt. Es ist alles nur digital und in sofern lässt sich alles hacken, aber die Blogs sind nicht mehr offen wie ein Scheunentor, sondern etwas sicherer.

WordPress.com als Programm zum Download

Bildschirmfoto 2016-02-16 um 21.49.57Zunehmend begeistert bin ich von dem Programm wordpress.com für den Laptop. Das ist meine Schaltzentrale für die zahlreichen Blogs geworden. Hier überwache ich die Updates, kann aber auch denn Beiträge schreiben, wenn der Lockdown von iThemes gerade mal wieder aktiv ist. Mit dem Editor kann man alle Funktionen bedienen, die man über das Backend zur Verfügung hat. Wer eine Podcast-Episode mit Podlove editieren will, muss jedoch Zugang zum Backend finden, das gleichw gilt für alle anderen Beitragstypen ausser dem Beitrag und der Seite. Das reicht aber in der Regel aus, zumindest, wenn man bloggen will. Der Editor bringt hilfreiche Tastaturkürzel mit. Alles in allem kann ich nur Empfehlen, sich das mal genauer anzuschauen.

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3 Kommentare

  1. 17. Februar 2016    

    Falls deine Blogs auf einer Linux-Kiste laufen und du darauf schalten und walten kannst, kann ich dir auch fail2ban (in Kombination mit WP fail2ban oder passenden PlugIns) empfehlen. Damit lässt sich ziemlich detailliert und “früh” im System steuern, wer geblockt werden soll. Ist wahrscheinlich etwas fummeliger als das Werkzeug von iThemes, aber ich mag’s und habe es sogar bei meinem ersten eigenen PlugIn für WordPress unterstützt.

  2. gibro gibro
    18. Februar 2016    

    Ne, leider habe ich da ganz andere Voraussetzungen. Ich arbeite auf Servern der ubernauten. Dort habe ich zumindest keine Möglichkeit in die Linux Installation einzugreifen

  3. 18. Februar 2016    

    Dann fällt das natürlich weg.

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@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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