Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Moodle oder nicht?

Heute habe ich einen Vortrag über moodle gehalten. Moodle kam, wie ich schon enmal berichtete nicht so gut weg. Die Lernplattform ist zu umfangreich, als dass sie für den User aber auch den Lehrenden einfach zu nutzen wäre. Das führt dazu, das vielfach moodle im Teststatus verbleibt.

Auf der Tagung  kommt  es zu einem regen Meinungsaustausch. D. P. möchte gerne den Content von der Lernorganisation trennen, d.h. die Materialien der Lehrer wird erst einmal in moodle gesammelt. Die Lehrer werde so ersteinmal dazu inspiriert ihre Materialien zu digitalisieren.

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Da der gesammelte Content (Schulbücher, Lexikas…) häufig auch aus urheberrechtlich geschützen Beständen besteht,  stehen Lehrer bei solchen "content-Veröffentlichungen" immer mit einem Bein im Gefängnis.  Es wurde deshalb gefordert, dass die von Lehrern geschaffenen Inhalte unter die GPL gestellt werden. Ich denke es würde auch eine CC (Creative Commons) -Lizenz reichen, zumal die Verwendung der Inhalte dann auch von den Autoren selbst definiert werden können.

Die Fürsprecher für Moodle sprachen sich vor allen für die Collaboration aus. Es geht um zusammen arbeiten und zusammen reden, moodle bietet genau all diese Tools.  Ich sage, das stimmt, aber warum tun es die Lernenden dann nicht. Warum kommunizieren sie nicht, warum bleiben soviele Moodles im Teststatus hängen. Offensichtlich braucht es in den Präsensphasen einer eigenen Methodik, um die Lernaktivitäten mit den Lernenden zu verknüpfen.

Unter Fsub/MV2005 kann man das Tagungsprogramm einsehen.

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Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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