Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Novellierung des Urheberrechts

Der Mopp tobt. Was hatte man sich alles von der Erneuerung des Urheberrechts versprochen. Die Privatkopie auch für kopiergeschützte CD’s sollte wieder eingeführt werden. Zypries wollte die Schulhöfe entkriminalisieren und was ist passiert, gar nichts, das Urheberrecht hat sich nur in einigen Nuancen verändert (kopiert aus Spiegel online)
erlaubt_verboten.jpg

Zypries anwortete Spiegel onine auf die Frage: Warum eine Bagatellklausel nicht durchsetzbar war: “Schon jetzt stellen die Staatsanwaltschaften die Ermittlungen ein, wenn nur in geringem Umfang und zum privaten Gebrauch schwarz kopiert wurde.”

Das soll keinesfalls zum Schwarzkopieren einladen, aber einladend klingt es schon.

Letztens lass ich im Zusammenhang mit der Verschärfung das DRM-Technologien, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein sollte, bis man die CD ganz abschafft. Sie kriminalisiert doch nur den Verbraucher. Wenn es technisch nicht mehr möglich wäre zu vervielfältigen, würde es auch niemand mehr tun. Offensichtlich läd aber gerade die CD dazu ein. Ein bei itunes, musikload o.a. heruntergeladenes Musikstück läßt sich aufgrund der ihm anhängenden Wasserzeichen kaum noch vervielfältigen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

Podcast abonnieren

%d Bloggern gefällt das: