Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Schulrevolution in Hamburg

Wenn ich das alles so richtig überblicke, dann ist die Schulreform eigentlich eine tolle Sache, aber nicht richtig zu Ende gedacht. Wie kann man den Elternentscheid bei der weiterführenden Schule abschaffen, aber nach wie vor eine “gute” und eine “schlechte” Schule erhalten. Es ist doch nachvollziehbar, dass die Eltern aus Mangel an Einfluss im Sinne des Besten für ihr Kind auf die Barrikaden gehen. Solange es nur noch die Stadtteilschule gibt und gar kein Gymnasium kann man sicherlich eine ganze Menge Pfeffer aus der Diskussion nehmen.

Grundsätzlich sollte man eine Schulreform jedoch nie ohne die Eltern machen. Sie sollten zu jeder Zeit die Möglichkeit haben auf den Werdegang ihrer Kinder Einfluss zu nehmen.

Insgesamt finde ich die Ideen der Hamburger Schulreform mehr als wünschenswert: längere Grundschule, Individualisierung, Kompetenzberichte statt Noten und jahrgangsübergreifender Unterricht.

Dennoch alle Weichen sind auf Scheitern gestellt. Dabei hätte es die wichtigste, zeitgemäße Schulreform aller Zeiten werden können.

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@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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