Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

“Telekom verliert eine Million Kunden”

Aus dem Urlaub zurück und mal wieder was schreiben. Jetzt titelt es endlich auch die ARD, der Telekom rennen die Kunden weg. Kein Wunder, aber warum erst jetzt. Ich glaube nicht, dass es nur an den günstigen Angeboten der Konkurrenz liegt, sondern auch an dessen Service. Bei der Telekom ist ja solange alles in Ordnung, wie die Leitungen keinen Ärger machen, wenn aber mal der Internetzugang nicht mehr geht, dann gibt es ein Dementi nach dem anderen. Andere Provider gehen damit zum Beispiel anders um. Es gibt Troubletickets, die öffentlich einsehbar sind. Damit sagen sie auch, wir sind nicht fehlerlos, aber wir arbeiten daran.

Letztens hat mich als treuer Telekomkunde ein Institut angerufen, das im Auftrag der Telekom eine Studie durchführt zu deren Service per Telefon. Denen habe ich vielleicht was erzählt. Wenn ich die Dame am Telefon richtig verstanden habe, war ich auch nicht der einzige, der sehr unzufrieden mit der Telekom ist. Diese Studie werden sie wahrscheinlich auch nie veröffentlichen. Wie gesagt manchmal ist Transparenz auch nicht das schlechteste, jedenfalls deutlich besser als Erfolgsmeldungen über sich selbst zu veröffentlichen, die dermaßen vor Eigenlob stinken, dass es auch wirklich jeder merkt, welche Schwächen vertuscht werden sollen. cyklokapron

Wie auch immer ein Umstieg ist letztendlich auch keine Lösung, da die Leitungen ja in den meisten Fällen immer noch der Telekom gehören.

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    @gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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