Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Umfragetools

Eurovision Umfrage

Zum #ESC (Eurovision Song Contest) hatte ich das Umfragetool twtsurvey für ein Lifevoting genutzt. Im Gegensatz zu twtpoll kann man hier mehrere Fragen einstellen. Ich brauchte insgesamt 25, für jeden Song eine. Es ging um eine Tendenz für die Songs aus den anderen Ländern. So weit. Leider vergaß ich ein Häckchen bei Public zu machen. Nachdem die Umfrage veröffentlicht war, gab es auch kein zurück mehr. Viele fleißige Voter/-innen haben sich die Mühe gemacht, und ich konnte die twtsurvey nicht bewegen die Ergebnisse anzuzeigen. Dann wäre schon viel früher klar gewesen, dass Lena gewonnen hätte. Dank des ausgesprochen engagierten Supports der twtpoll-Crew konnten dann doch noch nachträglich die Ergebnisse veröffentlicht werden. Was lernen wir daraus? Keine Schnellschüsse, seien sie auch noch so gut gemeint. Da ich häufiger mal solch eine Abstimmung benötige, habe ich mal ein wenig recherchiert, welche Tools zur Verfügung stehen und die nötigen viralen Werkzeuge mitbringen. so richtig gut siehts allerdings nicht aus:

Formstacks vormals Formspring braucht in jedem Fall eine Anmeldung, stellt in der kostenlosen Variante 10 Felder zur Verfügung, liefert exportierbare Daten für Excel, Calc und Co, ist multiuserfähig etc. siehe Features

Haveasec hat sich auf mobile Endgeräte spezialisiert. Kostenlos erhält man auch hier 10 Felder. Nach 100 antworten ist allerdings Schluss. Eine Umfrage ist schnell erstellt. Man kann zwischen 4 verschiedenen Typen auswählen: Kurze und lange Antwort, Multiple Choice (mit einer oder mehreren Antwortmöglichkeiten)

Bei deineumfrage.de muss man sich auch erst wieder anmelden, bevor man überhaupt eine Umfrage einreichen kann. Diese steht dann allerdings mit viele anderen Umfragen auf der Webseite. Man kann offensichtlich auch nur eine Frage pro Umfrage in die Runde werfen. Das ist vielleicht doch ein wenig zu simpel.

Bei Strawpoll kann man sich mit seinem Twitteraccount anmelden. Kommt aber sehr simpel daher und scheint auch der 140 Zeichenbegrenzung bei Twitter zu folgen. Für Umfragen eher nicht so gut geeignet.

Auch bei polldaddy kann ich selbst umfragen erstellen. Natürlich nur, wenn ich angemeldet bin und dann auch nicht mehr als 10 Fragen. Mit 200 € im Jahr übersteigt es allerdings die Schwelle, die ich bereit wäre für einen solchen Dienst zu bezahlen.

Als lokales Tool mit Upload-Möglichkeit der Umfrage ist auch Grafstat. Hierzu sind allerdings einige Vorbereitungen erforderlich. Wirklich böses Manko ist die exe-Datei. Damit ist diese Software nur unter Windows nutzbar und das benutzt heute bei weitem nicht mehr Jeder.

Update (1): Habe noch LimeSurvey gefunden. Open source, serverbasiert. Die Test-Umfrage zeigt, wieviele verschiedene Fragentypen hier denkbar sind.

Fazit:

Twtsurvey bringt von den onlinebasierten Tools die besten Eigenschaften mit, um mal schnell eine Umfrage zusammenzuklicken. während bei den meisten ernstzunehmenden Konkurrenten nach 10 Fragen Schluss war, ging hier deutlich mehr. Ich werde mir jedoch eine eigene Lösung zurechtbasteln, um zukünftig auch unlimitiert viele Antworten auswerten zu können.

5 Kommentare

1 Ping/Trackback

  1. 31. Mai 2010    

    Oh, toll – eigene Lösung. Kann man partizipieren, profitieren?

  2. 31. Mai 2010    

    Oh, toll – eigene Lösung. Kann man partizipieren, profitieren?

  3. admin admin
    6. Juni 2010    

    Das ist noch zu sehr alpha. Sobald es die ersten erfolgversprechenden Ansätze gibt, berichte ich davon. in dieser Woche wird das Tool erstmalig im Seminar genutzt.

  4. admin admin
    6. Juni 2010    

    Das ist noch zu sehr alpha. Sobald es die ersten erfolgversprechenden Ansätze gibt, berichte ich davon. in dieser Woche wird das Tool erstmalig im Seminar genutzt.

  5. […] dem letzten Artikel habe ich mich noch etwas genauer mit netzbasierten Umfragetools beschäftigt. Ich finde das es eine […]

  1. Umfragetools die Zweite « Dotcom-Blog on 11. Juni 2010 at 14:37

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@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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