Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Wer twittert bloggt weniger?

Ibrahim Evsan schreibt in seinem Blog über die Verantwortung für seine Tweets gegenüber seinen Followings. Ich sehe das in vielen Punkten genauso, aber es spielt keine Rolle, ob bei Twitter, im eigenen Blog oder im Printbereich, immer dann wenn ich veröffentliche habe ich die Verantwortung für keine Meinung zu übernehmen. Knapp 3000 Follower soviele hat offensichtlich Ibo sagt ersten nichts darüber aus, wie viele davon wirklich alle sein Gedanken auch lesen und zweitens sorgt die API dafür, dass ein Tweet von vielen gelesen wird, die ihm nicht folgen. Öffentlich ist öffentlich, natürlich gibt es bei 3000 folowern eine gewisse Zielgruppe, aber es wird gewiss von wesentlich mehr Leuten wahrgenommen.

Dennoch ist der Gedanke interessant, zumal 140 Zeichen danach schreien unüberlegt zu posten. Die Hürde ist schnell überwunden und die ENTER-Taste schnell gedrückt. Die Gedanken sind dann meist nicht so sortiert, wie bei einem Blogbeitrag, in sofern einer Meinung mit Ibo, think before you post!

Dann spricht Ibo das Problem an, je mehr man twittert, um so weniger bloggt man. Ich beobachte bei mir genau das Gegenteil. Die vielen gedanklichen Spuren, die mir durch Twitter gelegt werden, sind viel häufiger als noch vor einigen Monaten Anlass für einen Blogartikel. Zumindest die hohe Frequenz der letzten Tage ist auf die Muse Twitter zurückzuführen. Gegenüber den mehrfach am Tag Bloggern kann ich jedoch auch gut nachvollziehen, dass Twitter zur Blogblockade führen kann.

Also Ibo danke für deine Inspiration.

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Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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