Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Wie entsteht ein Hype?

Harald Taglinger hat bei Telepolis einen recht amüsanten Artikel darüber geschrieben, wie eine Idee zu einem Hype wird und welche Rolle Netzwerke dabei übernehmen. Der Grund für mich den Artikel zu lesen war die Aufmachung "Die Web 2.0 Maschine". Das hat mich angezogen, aber es ging gar nicht um das Web 2.0 und eigentlich refelktiert der Artikel auch eher, das wahrscheinlich alle dachten, es ginge um das Web 2.0 und beim lesen merken, es geht darum, wie ein Hype zu einem Hype wird und es offensichtlich so ist, dass gerade die Inhaltslosigkeit einen Hype auszeichnet. Also in diesem Fall, den Artikel zu ende zu lesen in der Hoffnung, dass es irgendwann doch noch um das Web 2.0 geht. Ein Hype erlegt bestimmte Zwänge auf die Gehypten. Ein Hype ist vor allen Dingen meist etwas sehr kurzfristiges, intensives mit einem gewissen Standing. Von einem Hype geht in der Regel ein gewisser Drang dabei sein zu müssen aus. Etwas entscheidendes zu verpassen, sich als unmodern zu outen, wenn man sich verweigert. Hypes hinterlassen in der Regel aber Rückstände. Sie brausen nicht auf, und verschwinden gleichermaßen wieder, sie hinterlassen Spuren, bei mir und in der Gesellschaft/ Community. 

 Hype, das ist auch eher ein Begriff, der der New Economy

entlehnt ist. Ein Hype hat offensichtlich immer auch etwas mit dem Internet zu tun. In der Mode spricht man eher von top, modisch oder stylisch oder in, nicht aber von einem Hype. Da scheine ich auch einer Meinung mit der Wikipedia zu sein.

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Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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