Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Wikimaps

Eine von Jöran und mir entwickelte Methode hat versucht Wikis in den Bildungsprozess einzubetten. Dabei waren die durch Wikis eröffneten Freiräume für selbstbestimmtes Lernen eine wichtige Grundlage. Zur Reflektion des Erkenntnisprozesses und als Form der Ergebnissicherung hatte ich bei den entstehenden Begriffsnetzwerken im Wiki eine Mindmap angefertigt. Unter WikiMindmap hat man jetzt die Möglichkeit zu jedem beliebigen Thema eine auf Wikipeda basierende Mindmap zu generieren.

Problem an dieser Form der Mindmaps ist allerdings ihre hierarchische Anordnung. Das entspricht eher selten den eigenen Wissensstrukturen. Die sind geprägt von chaotischen Querverweisen und weniger von instruktionellen Kategorien. Dennoch hat diese Darstellung ihren Charme, weil sie einen Begriffsraum aufspannt und Fragen hervorbringt. Gerade die verkürzte Darstellung der Artikeltitel ist dafür verantwortlich.

Also keine schlechte Empfehlung aber grundsätzlich halte ich Mindmaps dieser Art für ein schlechtes Werkzeug zur Darstellung eigener Wissenskonstrukte, auch wenn Google bei der Darstellung seiner Suchergebnisse neuerdings auch darauf zurückgreift.

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4 Kommentare

  1. 6. Mai 2010    

    In welchem Format werden die Maps denn erzeugt? Lassen sie sich im MindManager importieren und bearbeiten? Dann wären sie immerhin als Grundlage bzw. Starthilfe für die eigene Map nutzbar.
    LG

  2. 6. Mai 2010    

    In welchem Format werden die Maps denn erzeugt? Lassen sie sich im MindManager importieren und bearbeiten? Dann wären sie immerhin als Grundlage bzw. Starthilfe für die eigene Map nutzbar.
    LG

  3. admin admin
    7. Mai 2010    

    Die erzeugten Maps sind als Freemind File herunterladbar und damit weiter bearbeitbar

  4. admin admin
    7. Mai 2010    

    Die erzeugten Maps sind als Freemind File herunterladbar und damit weiter bearbeitbar

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@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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