7,5 Mio funktionale Analphabeten in Deutschland!

leeres Blatt mit Stift

Ausrufezeichen in Überschriften sind eigentlich überflüssig, dieses habe ich aber bewußt gesetzt. Die Zahl ist erschütternd, sie ist das Ergebnis der ersten sog. Level one Survey des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Deutschland. Insgesamt so die Studie haben 40% der Erwachsenen in Deutschland Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. In Zeiten in denen das Internet … Weiterlesen

Meine Antworten auf die Fragen der Internet Enquete Kommission zu Medienkompetenz

Internet Enquete Logo

Internet Enquete LogoAm 13.12. tritt die Internet Enquete Kommission des Bundestages zusammen um sich zum Thema Medienkompetenz zu beraten. Dazu waren die Angehörigen der Kommission aufgefordert, Fragen der Mitglieder der Kommission zu beantworten. @Ertelt sitzt als Sachverständiger in dieser Sitzung. @Mrtopf hat ein Etherpad eröffnet, in dem Jede/r helfen konnte @ertelt mit Ideen zu versorgen. Ich habe dort auch meine Antworten zusammengeschrieben und hier noch einmal veröffentlicht. Der Fragenkatalog ist deutlich länger und ich habe gar nicht auf alle Fragen eine Antwort, der arme @ertelt braucht aber in jedem Fall eine. Ich würde mich freuen, wenn ich ein wenig helfen konnte.

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Der Fall Streetview: Sie sind sensibilisiert aber ahnungslos

Streetview ParisNoch vor wenigen Jahren hätte die Streetview Geschichte kein Aufsehen erregt. Heute wird es zum Topthema für Medien und Politiker. Aber es wird leider nur die Ahnungslosigkeit der Bürger ausgenutzt um ein Topthema zu verkaufen.

Datenschutz war und ist schwere Kost, sie setzt voraus, dass man die Systeme versteht, in denen schützenswerte Daten anfallen. Und daran hat sich in den letzten Jahren nicht viel verändert. Der Unterschied besteht nur darin,

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Von der Welt hinter dem Login

by Mirko Macari / flickr
by Mirko Macari / flickr

Logins sind immer eine zusätzliche Hürde, man muss sich Passwörter merken, man muß den E-Mail-Umweg für die Registrierung gehen, man gibt schon wieder Daten raus. Die Registierung wird nur dann vorgenommen, wenn es unbedingt sein muss, bspw. bei sozialen Netzwerken. Sie bestehen im unangemeldeten Zustand meist nur aus einer Startseite. Ihr Nutzung macht ohne Anmeldung keinen Sinn. Anders z.B. bei Youtube. Hier erschließt sich der Nutzen auch dann, wenn man nicht angemeldet ist, das Gleiche gilt für Google, Flickr, Mr Wong oder auch LastFM. Dennoch, einloggen kann sich lohnen im Web 2.0. Ich würde im Web 2.0 sogar von einer neuen Welt hinter dem Login sprechen. In den meisten Fällen erschließen sich dann die Dienste auf eine völlig neue Weise.

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Der “ge-online-te” Offliner

Eines wird mir nach den Hattinger Seminaren immer wieder klar, die Quote der Onliner nimmt stetig zu, und zwar vor allen Dingen, weil man heute kaum noch einen Telefonanschluss ohne Internetconnect bekommt. Selbst meiner Oma hatte man schon vor einigen Jahren im Alter von 84 einen Vertrag mit DSL Modem aufgeschwatzt. Ohne so richtig zu wissen, welche Welt sich dort einem Jedem eröffnet, scheinen die Nutzungsgewohnheiten in der Unsicherheit eher der Logik des Fernsehens zu folgen. (Vielleicht ist auch die exponentielle Zunahme der Shoppingsender im TV eine Form der Konvergenz ;-))

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Wie soll ich’s meinen Kindern erklären?

Liebe Frau von der Leyen,

meine Tochter hat aus der Schule eine Liste mit Links auf ihrem Handy mitgebracht, die auf Seiten mit Stoppschildern führen. Sie sagte, das sei jetzt eine angesagte Disziplin solche verbotenen Seiten aufzuspüren, je mehr neue davon gefunden würden um so höher das Ansehen in der Klasse. Sie fragte mich, warum diese Seiten alle gesperrt seien und ich sagte ihr, dahinter verbergen sich Bilder und Videos von Kindern, die zu sexuellen Handlungen gezwungen wurden, abscheuliche Bilder und abscheuliche Geschichte von Kindern, die sich in sehr schlechter Gesellschaft befinden. Meine Tochter fragte zu Recht, ob die Sperre das Leid dieser Kinder ungeschehen mache. Ich erinnerte mich an eine Zeit, als meine Tochter die Hände vor die Augen legte und sich gut versteckt fühlte. Das machen Kinder in dem naiven Glauben, verschwunden zu sein, aber schon mit drei Jahren haben sie verstanden, dass sie wirksamere Methoden benötigen um sich zu verstecken.

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Datenschutz für alle!

Gestern habe ich einen Vortrag zum Thema Datenschutz im Alltag vor einer Rentergruppe der IG-Metall in Velbert gehalten. Der Raum war recht voll, es gab eine kleine Zeitungsnotiz. Viele Informationen waren den Teilnehmenden recht unbekannt. Einige waren offensichtlich richtig schockiert.Der Vortrag kann hier heruntergeladen werden. Ich als Insider bin jedoch immer wieder schockiert, wie wenig … Weiterlesen