Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Einträge mit dem Schlagwort jmstv

Realitätsverlust

Die Sozialisation mit dem Medium Fernsehen hat uns beigebracht, dass Medien nicht viel mit der Realität zu tun haben. Das war lange Zeit auch die medienpädagogische Kritik am Fernsehn, der Unterschied zwischen Realität und Fiction würde zu stark vermischt und nicht mehr von einander unterschiedbar. Das Internet ist dagegen keine Parallelwelt, sondern Teil unserer Realität und genau da Weiterlesen »

JMStV – Wer am Wasser wohnt muss schwimmen lernen!

JMStV – Wer am Wasser wohnt muss schwimmen lernen!

Wer in der Nähe eines großen Sees wohnt und kleine Kinder hat, hat mehrere Möglichkeiten dafür zu sorgen, das die Kinder nicht ertrinken:

1. Eine hohe Mauer bauen, Stoppschilder und Warnhinweise aufstellen
2. Kindern Angst vor Wasser einbleuen.
3. Wegziehen, dort wo kein See in der Nähe ist
4. Den Kindern schwimmen beibringen

Die wohl nachhaltigste Variante ist die letzte. Kann man Kindern zumuten schon recht früh schwimmen zu lernen, früher alle viele Andere, werden sie in der Lage sein die sehr komplexen aber lebensrettenden Bewegungen zu erlernen? -Ja, das kann man, Kinder, die an einem See wohnen, werden vermutlich viel Motivation mitbringen, um den nahegelegenen See auch nutzen zu können.

Soviel zum See, mit dem Internet verhält es sich ähnlich, das große Problem ist allerdings, dass die für Kinder verantwortlichen Personen häufig selbst nicht schwimmen können. Deshalb ist das Problem auch nicht so einfach zu lösen. Weiterlesen »

Jugendmedienschutz als Chance für eine internetfreundliche Schule

Jugendmedienschutz als Chance für eine internetfreundliche Schule
Medienkompetenz

CC by-nd by Christoper Locke, Dave Winer and Robert Scoble

Gestern hat auf der re:publica die Subkonferenz re:learn stattgefunden. Christian Neff sprach über die Schwiergkeiten bei der Einführung einer iPhone Klasse in einer Schweizer Grundstufe (Klasse 9-13 jähriger Kinder). Auch die Eltern hatten große Vorbehalte und es mußte ausgeschlossen werden, dass keine jugendgefährdenden Inhalte mit den Geräten angeschaut werden konnten. Das hat jedoch dazu geführt, das man die Geräte soweit amputieren mußte, das sie keinen Wert mehr für den Einsatz im Unterricht hatten. Mit den Geräten ist jetzt das große weite Internet zugänglich. Jetzt müssen die Schüler mit den recherchierten Inhalten lernen klar zu kommen. Die dunkle Seite des Internets wird damit in den Unterricht einbezogen, es bleibt nicht aus, Cybermobbing und Pornografie zu thematisieren.

Parallel sprach Alvar Freude zum JMStV:

Kindernet oder: Ist doch alles nicht so schlimm?
Welche Auswirkungen die Änderungen am Jugendmedienschutz-Staatsvertrag auf das Web 2.0 haben können.

Bei einem dieser re:publica Gespräche wurde mir die Relevanz und die Bedeutung der Verschränkung von JMStV und einer internetfreundlichen Schule und Gesellschaft erst richtig klar:

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Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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