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Ich blogge wieder

Das Dotcomblog erscheint in neuer Struktur. So ein Blog bildet ja auch immer ein Stück der eigenen Geschichte ab. So ein wenig wie ein öffentliches Tagebuch. Und in der Rückschau hat sich immer mal ein anderer Schwerpunkt ergeben. Alle Schwerpunkt sie hier abgebildet, wenn man tief genug gräbt. Das Blog ist der Ort, an dem ich immer schon meine Aktivitäten sichtbar gemacht habe.

Ich betreibe die Webseite/Blog/Podcast, was auch immer, seit dem 16.06.2004, an diesem Tag habe ich meinen ersten Post geschrieben. Es war Zeit, ein wenig aufzuräumen und da habe ich den Moment genutzt, an dem mein Blog gehackt wurde, es einmal neu aufzusetzen. Es war eine Reise in die Vergangenheit. Ich habe viele unterschiedliche Schwerpunkte meiner bisherigen Arbeit wiedergefunden. Es ist wie ein Fotoalbum über die eigene pädagogische Entwicklung.

Ich brauche den Ort, an dem ich nach außen tragen kann, was mich treibt, bewegt und wo ich Rückmeldungen zu meinen pädagogischen Überlegungen und Umsetzungen bekomme. Das sollte immer auf der eigenen Infrastruktur passieren. Ich könnte nicht auf 22 Jahre zurückschauen, wenn es nicht immer mein eigenes Blog gewesen wäre, in dem diese fachliche Auseinandersetzung stattgefunden hat.

Die Nutzung und der Ausbau der eigenen Infrastruktur ist praktische Auseinandersetzung mit der Technik und pädagogischer Versuch und Irrtum gleichzeitig. Die Verbindung aus praktischem Tun und Auseinandersetzung mit meinem autodidaktischen Handeln hilft mir, einen Weg zu finden, die Digitalität zu verstehen und emanzipatorisch in hier zu handeln.

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