Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Einträge in der Kategorie: Werkzeug aus Medien

#rp14 Talk: Hört, Hört, Podcasts in der Bildung

Miteinander zu kommunizieren ist der Beginn eines wunderbaren Lernprozesses. Das gesprochene Wort hat Tradition in der Bildung. Der Einsatz digitaler Medien dagegen ist meistens die Ausnahme. Dieser Post möchte das Verhältnis von Bildung und Podcast fokussieren und Beispiele für Formate aufzählen.

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DCB010 Projekte aus dem Edunauten-Netzwerk: Teil 2

Ich spreche mit Jana Hochberg über Geosurfen und ihren Zugang zu mobilem Lernen. Weiterlesen »

Anleitung: Wie mache ich mir mein eigenes Radio?

CC by-nc-nd 2.0 by Jeremy G. (Jayme Rose) (flickr)

Während des Podcasthype, ausgelöst durch die pritlov’sche Podcastoffensive, wurde mir relativ schnell klar, dass in der Mediengattung deutlich mehr Musik steckt, als auf den ersten Blick zu sein scheint, wenn man nur an der Radio-Metapher haften bleibt. Ausgehend von einem eher traditionellen Gesprächsformat bei Bildung-Zukunft-Technik habe ich viel über das Podcast-Publishing lernen können. Weiterlesen »

DCB009 Projekte aus dem Edunauten-Netzwerk: Teil 1

Screenshot der Berufsrouten Karte

Ohne ein weiteres neues Podcast auszurufen, haben wir uns vorgenommen die Projekte der Edunauten zu besprechen. Natürlich geht es dabei nicht nur um Technik, sondern vor allem um den pädagogischen Blick. In wie weit sind die digitalen Maschinen Erweiterungen und wo und wann ist ihr Einsatz nicht sinnvoll.
Ich habe mich in einem Auftaktgespräch mit Weiterlesen »

Preis für die App “Tod an der Mauer” beim Land der Ideen im Bereich Bildung

WIR HABEN GEWONNEN!! Das Projekt Tod an der Mauer hat einen Preis im Bereich Bildung bei Land der Ideen gewonnen. Knapp 1,5 Jahre Entwicklungszeit hat das Projekt hinter sich. Ohne Sprylab wäre das nie möglich gewesen, deswegen gebührt ihnen Dank für das Engagement, das sie dem Vorhaben entgegengebracht haben. Neben mir waren es in der Hauptsache 2 Kolleginnen bei Sprylab, die zeigen wollten, das politischen Bildung, pfiffig gemacht, so manchen hinter dem Ofen hervorlocken kann.

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DCB005: Reformcamp

cc by-nc-nd by adesigna (flickr)

Ich habe mich mit Nele (12) und Lotte (12) über ihre Schule unterhalten und überlegt was das mit dem Educamp zu tun hat und wo es Überschneidungen gibt.

Shownotes:

Reformschule Winterhude

Fever statt Google Reader

Nachdem Google gestern bekannt gab, den Reader aus dem Portfolio zu entfernen, habe ich kurzerhand mein Evernote aktiviert, weil erst vor kurzem Spiegel online eine selbstgehostete Alternative vorstellte. Fever heißt das gute Stück Software und soll mehr können als der Reader, der vor allem die gesammelten Feeds abfragt und die News verwaltet. Fever versucht sich darüber hinaus in der Bewertung der News und unterscheidet die relevanten von den nicht so wichtigen Nachrichten.

Die Installation von Fever ist nicht schwer. Auf der Webseite anmelden und ein zip mit insgesamt 4 Dateien runterladen. Im Gegensatz zu den vielen mächtigen php-Anwendungen war ich sehr überrascht, wie wenig Code es für einen Feedreader braucht. Die Installationsroutine entspricht dem Standard. Auf den Server laden, im Browser die URL bis zum hochgeladenen Ordner eingeben und die Daten für die Datenbank eintragen. Es wird nach dem Prüfen aller Serveranforderungen vor der Installation ein Aktivierungscode generiert, mit dem man Fever kaufen muss. 30$ sind nicht zuviel verlangt, wenn die Alternative künftig auf dem eigenen Server läuft. Auf der anderen Seite kann man sich nicht sicher sein, dass das Geld auch wirklich gut angelegt ist, aber das Risiko war es mir wert.

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Die Installation war inklusive der Bezahlung (geht nur mit paypal) in 3 Minuten erledigt. Da war ich schon sehr überrascht. Es hat wesentlich länger gedauert meine OPML Datei Google zu entlocken. Die OPML-Datei enthält alle meine Subscriptions, also meine abonnierten Feeds. Über Takeout kann man die zwar Downloaden, dabei werden aber auch eine Reihe anderer Dateien generiert, die für meine Zwecke nicht benötigt wurden.

Bei der Wahl von Fever war mir wichtig, dass ich die Feeds auch mit meinem iPhone und meinem iPad abfragen kann. Wie sich schnell recherchieren lässt, bietet Fever zumindest für Android und iOS den nötigen Support. Reeder als sehr bekannte RSS-App unterstützt bisher als einzige App Fever. Und soweit ich das nach einem Tag sagen kann funktioniert sehr gut. Ich habe heute noch einen Cronjob eingerichtet, der Fever alle 30 Minuten veranlasst die Feeds zu aktualisieren. Seitdem ist Reeder auch schneller geworden, weil die Daten jetzt nur noch von meinem Server geladen werden müssen und nicht auch noch eine Aktualisierung aller zur Zeit 131 Feeds vorgenommen werden muss. Ich habe also Feedler (iOS) durch Reeder (iOS) ersetzt und bin auch darüber nicht traurig.

20130317-085421.jpgAuch die mobile Webansicht ist nicht so übel, aber die Weiterleitung an Instapaper und Evernote funktioniert am besten über die App.

Die eigentliche Fever-Funktion, die Gewichtung von Informationen, nutze ich zur Zeit noch nicht, weil ich in den letzten Jahren immer nur so viele Feeds abonniert hatte, wie ich täglich bearbeiten konnte. Wenn ich jetzt durch die Priorisierung mehr Feeds verarbeiten kann, werde ich die Funktion sicherlich ausprobieren.

Wer ist meine Öffentlichkeit und wenn ja, wieviele

CC by-nc-nd by Fräulein Schiller (flickr)
CC by-nc-nd by Fräulein Schiller (<a href="http://www.flickr.com/photos/frauleinschiller/5628343581/sizes/l/in/photostream/">flickr</a>)

CC by-nc-nd by Fräulein Schiller (flickr)

Man sagt: “Google weiß mehr über dich als du selber”. Wenn da etwas dran ist, dann beruht das Wissen ausschließlich auf einer Datenanalyse, also auf Spuren, die unweigerlich jeder hinterlässt, der ins Internet schreibt und sei es nur in den Suchschlitz. Seit einigen Jahren versuche ich meine eigenen Daten, die ich fremden Plattformen anvertraut habe nicht nur herunterzuladen, sondern auch auszuwerten. Weiterlesen »

Auphonic – Audiopublishing auf dem eigenen Server

Ich hatte mich mal vor einiger Zeit mit den Vorteilen von Audioboo und Soundcloud auseinandergesetzt. Das war alles gestern, heute ist Auphonic. Auphonic ist der Podcastszene schon länger ein willkommener Dienst. Seit es Auphonic gibt, hat sich die Zeit für die Postproduktion stark reduziert, weil der browserbasierte Dienst auch schlechte Aufnahmen in gute Qualität verwandeln kann und das auf Knopfdruck. Der Dienst Weiterlesen »

Android – Rechtfertigung für einen Ausstieg

Apfel als Android CC by 3.0 by Tsahi Levent-Levi (flickr)

Apfel als Android CC by 3.0 by Tsahi Levent-Levi (flickr)

Apfel als Android CC by 3.0 by Tsahi Levent-Levi (flickr)

Das wichtigste an einem Smartphone ist nicht die Hardwarehülle, sondern sein softwarenes Innenleben. Und das ist das Problem. Wenn also das Betriebssystem für die Benutzung so wichtig wird, sollte man es lieb haben und pflegen. Bei Apple ist es Teil des Konzepts, Hard und Software miteinander zu vernähen. Bei Android könnte es auch so sein, aber die Hüllenbauer nehmen das Freie Betriebssystem und knallen es lieblos auf ihre Telefone. Von Integration kann nicht die Rede sein und von liebhaben schon gar nicht. Vielleicht wird mal ein eigenes Widget entwickelt, was ein HTC von einem Sony-Gerät unterscheidet, in Wirklichkeit haben aber Hardwarebauer und Softwareprogrammiere kein Interesse aneinander. Und das merkt man dem Android Betriebssystem leider auch an. Es hat Latenzen und es wird nicht weiterentwickelt. Das Betriebssystem altert also mit seiner Hülle und das müsste nicht sein. Apple stellt auch noch nach 2 Jahren Updates für ältere Geräte zur Verfügung.

Während Android die Verschränkung zwischen den einzelnen Apps deutlich besser managed ist es Apple egal, solange die eigene Infrastruktur darunter nicht leidet. Android ermöglicht also eine wesentlich bessere Verknüpfung des Apps untereinander, ohne, dass die Apps das speziell vorsehen müssen. Damit werden die Apps vom Betriebssystem berücksichtigt. Das macht das Arbeiten in mobilen Anwendungen flüssiger. Wenn ich also im Google Reader einen interessanten Beitrag an Instapaper weiterleiten will, muss dass nicht der Appentwickler berücksichtigen, sondern das Betriebssystem schlägt die in Fragekommenden Apps vor. Natürlich haben auch hier die Entwickler entsprechendes vorgesehen, aber viel offener, weil hier das Betriebssystem als Vermittler dient, und nicht die Apps selber, wie bei iOS.

Sicher ist aber, dass Hardware mit Android nur dann eine Chance haben wird, wenn sie integriert wird. Ein Beispiel ist der Kindle Fire von Amazon. Das Geschäftsmodell von Google sieht es zumindest bisher noch vor, dass jeder Anbieter eigene Ökosysteme aufbauen kann. Amazon macht auch das vorbildlich und stellt einen eigenen AppStore auf die Beine. Wenn sie dafür sorgen, die Android-Updates schnell zu adaptieren und für ihre Geräte zu Verfügung stellen, könnte das eine Zukunft für Android sein.

Ich hatte in einem früheren Posting noch erklärt, wie man seinen Androiden befreit. Die Motivation war Frustration, aber das macht es auch nicht besser. Die Geräte sind zwar nicht mehr vollgespamt mit Werbeapps, dafür bleibt das Betriebssystem mit dem Gerät unverheiratet. Es lässt sich zwar die jeweils aktuelle Version installieren, aber es wird wahnsinnig langsam. Und das ist die Basis für eine Rechtfertigung eines zeitweisen Ausstiegs. Das Nicht-Binden an ein System schafft keine Abhängigkeiten, rede ich mir zumindest ein. Bisher hat das immer sehr gut funktioniert.

Podcasts, eine erfahrungsbasierte Anleitung #ecil12

Podcast Equipment
Podcast Equipment

CC by-nc-sa 2.0 by Strangeless (flickr)

Am Anfang war Soundcloud auf dem Handy. Das war schön einfach. Soundcloud ermöglicht die spontane Veröffentlichung aber eine Nachbereitung – und sei es auch nur eine Optimierung der Audiodatei – ist ausgeschlossen. Ganz abgesehen davon liegen die Audiobeiträge bei Soundcloud und nicht auf meinem eigenen Server. Weiteres Problem: Weiterlesen »

Offene Bildung(smaterialien), Verhinderer oder Chance für die digitale Bildungskultur

Kopierer
Kopierer

CC by-nc-sa 2.0 by binaryCoco (flickr)

Das Problem

Das OER Whitepaper wirft auf Seite 21 die Frage auf, wie Bildungsmaterialien dargereicht werden sollten. Ich hatte dazu schon auf dem Educamp in Köln eine Session organisiert. Neben vielen anderen Problemen wie Bekanntheit von OER, Verteilung von OER, Qualitätssicherung, etc. ist auch die Präsentation von OER Materialien ungeklärt. Soll das Material dezentral oder gebündelt, fragmentisiert oder didaktisiert ausgeliefert werden. Es stellt sich die Frage nach Weiterlesen »

Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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