Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Einträge in der Kategorie: Werkzeug aus Medien

DCB010 Projekte aus dem Edunauten-Netzwerk: Teil 2

Ich spreche mit Jana Hochberg über Geosurfen und ihren Zugang zu mobilem Lernen. Weiterlesen »

Anleitung: Wie mache ich mir mein eigenes Radio?

CC by-nc-nd 2.0 by Jeremy G. (Jayme Rose) (flickr)

Während des Podcasthype, ausgelöst durch die pritlov’sche Podcastoffensive, wurde mir relativ schnell klar, dass in der Mediengattung deutlich mehr Musik steckt, als auf den ersten Blick zu sein scheint, wenn man nur an der Radio-Metapher haften bleibt. Ausgehend von einem eher traditionellen Gesprächsformat bei Bildung-Zukunft-Technik habe ich viel über das Podcast-Publishing lernen können. Weiterlesen »

DCB009 Projekte aus dem Edunauten-Netzwerk: Teil 1

Screenshot der Berufsrouten Karte

Ohne ein weiteres neues Podcast auszurufen, haben wir uns vorgenommen die Projekte der Edunauten zu besprechen. Natürlich geht es dabei nicht nur um Technik, sondern vor allem um den pädagogischen Blick. In wie weit sind die digitalen Maschinen Erweiterungen und wo und wann ist ihr Einsatz nicht sinnvoll.
Ich habe mich in einem Auftaktgespräch mit Weiterlesen »

Preis für die App “Tod an der Mauer” beim Land der Ideen im Bereich Bildung

WIR HABEN GEWONNEN!! Das Projekt Tod an der Mauer hat einen Preis im Bereich Bildung bei Land der Ideen gewonnen. Knapp 1,5 Jahre Entwicklungszeit hat das Projekt hinter sich. Ohne Sprylab wäre das nie möglich gewesen, deswegen gebührt ihnen Dank für das Engagement, das sie dem Vorhaben entgegengebracht haben. Neben mir waren es in der Hauptsache 2 Kolleginnen bei Sprylab, die zeigen wollten, das politischen Bildung, pfiffig gemacht, so manchen hinter dem Ofen hervorlocken kann.

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DCB005: Reformcamp

cc by-nc-nd by adesigna (flickr)

Ich habe mich mit Nele (12) und Lotte (12) über ihre Schule unterhalten und überlegt was das mit dem Educamp zu tun hat und wo es Überschneidungen gibt.

Shownotes:

Reformschule Winterhude

Fever statt Google Reader

Nachdem Google gestern bekannt gab, den Reader aus dem Portfolio zu entfernen, habe ich kurzerhand mein Evernote aktiviert, weil erst vor kurzem Spiegel online eine selbstgehostete Alternative vorstellte. Fever heißt das gute Stück Software und soll mehr können als der Reader, der vor allem die gesammelten Feeds abfragt und die News verwaltet. Fever versucht sich darüber hinaus in der Bewertung der News und unterscheidet die relevanten von den nicht so wichtigen Nachrichten.

Die Installation von Fever ist nicht schwer. Auf der Webseite anmelden und ein zip mit insgesamt 4 Dateien runterladen. Im Gegensatz zu den vielen mächtigen php-Anwendungen war ich sehr überrascht, wie wenig Code es für einen Feedreader braucht. Die Installationsroutine entspricht dem Standard. Auf den Server laden, im Browser die URL bis zum hochgeladenen Ordner eingeben und die Daten für die Datenbank eintragen. Es wird nach dem Prüfen aller Serveranforderungen vor der Installation ein Aktivierungscode generiert, mit dem man Fever kaufen muss. 30$ sind nicht zuviel verlangt, wenn die Alternative künftig auf dem eigenen Server läuft. Auf der anderen Seite kann man sich nicht sicher sein, dass das Geld auch wirklich gut angelegt ist, aber das Risiko war es mir wert.

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Die Installation war inklusive der Bezahlung (geht nur mit paypal) in 3 Minuten erledigt. Da war ich schon sehr überrascht. Es hat wesentlich länger gedauert meine OPML Datei Google zu entlocken. Die OPML-Datei enthält alle meine Subscriptions, also meine abonnierten Feeds. Über Takeout kann man die zwar Downloaden, dabei werden aber auch eine Reihe anderer Dateien generiert, die für meine Zwecke nicht benötigt wurden.

Bei der Wahl von Fever war mir wichtig, dass ich die Feeds auch mit meinem iPhone und meinem iPad abfragen kann. Wie sich schnell recherchieren lässt, bietet Fever zumindest für Android und iOS den nötigen Support. Reeder als sehr bekannte RSS-App unterstützt bisher als einzige App Fever. Und soweit ich das nach einem Tag sagen kann funktioniert sehr gut. Ich habe heute noch einen Cronjob eingerichtet, der Fever alle 30 Minuten veranlasst die Feeds zu aktualisieren. Seitdem ist Reeder auch schneller geworden, weil die Daten jetzt nur noch von meinem Server geladen werden müssen und nicht auch noch eine Aktualisierung aller zur Zeit 131 Feeds vorgenommen werden muss. Ich habe also Feedler (iOS) durch Reeder (iOS) ersetzt und bin auch darüber nicht traurig.

20130317-085421.jpgAuch die mobile Webansicht ist nicht so übel, aber die Weiterleitung an Instapaper und Evernote funktioniert am besten über die App.

Die eigentliche Fever-Funktion, die Gewichtung von Informationen, nutze ich zur Zeit noch nicht, weil ich in den letzten Jahren immer nur so viele Feeds abonniert hatte, wie ich täglich bearbeiten konnte. Wenn ich jetzt durch die Priorisierung mehr Feeds verarbeiten kann, werde ich die Funktion sicherlich ausprobieren.

Wer ist meine Öffentlichkeit und wenn ja, wieviele

CC by-nc-nd by Fräulein Schiller (flickr)
CC by-nc-nd by Fräulein Schiller (<a href="http://www.flickr.com/photos/frauleinschiller/5628343581/sizes/l/in/photostream/">flickr</a>)

CC by-nc-nd by Fräulein Schiller (flickr)

Man sagt: “Google weiß mehr über dich als du selber”. Wenn da etwas dran ist, dann beruht das Wissen ausschließlich auf einer Datenanalyse, also auf Spuren, die unweigerlich jeder hinterlässt, der ins Internet schreibt und sei es nur in den Suchschlitz. Seit einigen Jahren versuche ich meine eigenen Daten, die ich fremden Plattformen anvertraut habe nicht nur herunterzuladen, sondern auch auszuwerten. Weiterlesen »

Auphonic – Audiopublishing auf dem eigenen Server

Ich hatte mich mal vor einiger Zeit mit den Vorteilen von Audioboo und Soundcloud auseinandergesetzt. Das war alles gestern, heute ist Auphonic. Auphonic ist der Podcastszene schon länger ein willkommener Dienst. Seit es Auphonic gibt, hat sich die Zeit für die Postproduktion stark reduziert, weil der browserbasierte Dienst auch schlechte Aufnahmen in gute Qualität verwandeln kann und das auf Knopfdruck. Der Dienst Weiterlesen »

Android – Rechtfertigung für einen Ausstieg

Apfel als Android CC by 3.0 by Tsahi Levent-Levi (flickr)

Apfel als Android CC by 3.0 by Tsahi Levent-Levi (flickr)

Apfel als Android CC by 3.0 by Tsahi Levent-Levi (flickr)

Das wichtigste an einem Smartphone ist nicht die Hardwarehülle, sondern sein softwarenes Innenleben. Und das ist das Problem. Wenn also das Betriebssystem für die Benutzung so wichtig wird, sollte man es lieb haben und pflegen. Bei Apple ist es Teil des Konzepts, Hard und Software miteinander zu vernähen. Bei Android könnte es auch so sein, aber die Hüllenbauer nehmen das Freie Betriebssystem und knallen es lieblos auf ihre Telefone. Von Integration kann nicht die Rede sein und von liebhaben schon gar nicht. Vielleicht wird mal ein eigenes Widget entwickelt, was ein HTC von einem Sony-Gerät unterscheidet, in Wirklichkeit haben aber Hardwarebauer und Softwareprogrammiere kein Interesse aneinander. Und das merkt man dem Android Betriebssystem leider auch an. Es hat Latenzen und es wird nicht weiterentwickelt. Das Betriebssystem altert also mit seiner Hülle und das müsste nicht sein. Apple stellt auch noch nach 2 Jahren Updates für ältere Geräte zur Verfügung.

Während Android die Verschränkung zwischen den einzelnen Apps deutlich besser managed ist es Apple egal, solange die eigene Infrastruktur darunter nicht leidet. Android ermöglicht also eine wesentlich bessere Verknüpfung des Apps untereinander, ohne, dass die Apps das speziell vorsehen müssen. Damit werden die Apps vom Betriebssystem berücksichtigt. Das macht das Arbeiten in mobilen Anwendungen flüssiger. Wenn ich also im Google Reader einen interessanten Beitrag an Instapaper weiterleiten will, muss dass nicht der Appentwickler berücksichtigen, sondern das Betriebssystem schlägt die in Fragekommenden Apps vor. Natürlich haben auch hier die Entwickler entsprechendes vorgesehen, aber viel offener, weil hier das Betriebssystem als Vermittler dient, und nicht die Apps selber, wie bei iOS.

Sicher ist aber, dass Hardware mit Android nur dann eine Chance haben wird, wenn sie integriert wird. Ein Beispiel ist der Kindle Fire von Amazon. Das Geschäftsmodell von Google sieht es zumindest bisher noch vor, dass jeder Anbieter eigene Ökosysteme aufbauen kann. Amazon macht auch das vorbildlich und stellt einen eigenen AppStore auf die Beine. Wenn sie dafür sorgen, die Android-Updates schnell zu adaptieren und für ihre Geräte zu Verfügung stellen, könnte das eine Zukunft für Android sein.

Ich hatte in einem früheren Posting noch erklärt, wie man seinen Androiden befreit. Die Motivation war Frustration, aber das macht es auch nicht besser. Die Geräte sind zwar nicht mehr vollgespamt mit Werbeapps, dafür bleibt das Betriebssystem mit dem Gerät unverheiratet. Es lässt sich zwar die jeweils aktuelle Version installieren, aber es wird wahnsinnig langsam. Und das ist die Basis für eine Rechtfertigung eines zeitweisen Ausstiegs. Das Nicht-Binden an ein System schafft keine Abhängigkeiten, rede ich mir zumindest ein. Bisher hat das immer sehr gut funktioniert.

Podcasts, eine erfahrungsbasierte Anleitung #ecil12

Podcast Equipment
Podcast Equipment

CC by-nc-sa 2.0 by Strangeless (flickr)

Am Anfang war Soundcloud auf dem Handy. Das war schön einfach. Soundcloud ermöglicht die spontane Veröffentlichung aber eine Nachbereitung – und sei es auch nur eine Optimierung der Audiodatei – ist ausgeschlossen. Ganz abgesehen davon liegen die Audiobeiträge bei Soundcloud und nicht auf meinem eigenen Server. Weiteres Problem: Weiterlesen »

Offene Bildung(smaterialien), Verhinderer oder Chance für die digitale Bildungskultur

Kopierer
Kopierer

CC by-nc-sa 2.0 by binaryCoco (flickr)

Das Problem

Das OER Whitepaper wirft auf Seite 21 die Frage auf, wie Bildungsmaterialien dargereicht werden sollten. Ich hatte dazu schon auf dem Educamp in Köln eine Session organisiert. Neben vielen anderen Problemen wie Bekanntheit von OER, Verteilung von OER, Qualitätssicherung, etc. ist auch die Präsentation von OER Materialien ungeklärt. Soll das Material dezentral oder gebündelt, fragmentisiert oder didaktisiert ausgeliefert werden. Es stellt sich die Frage nach Weiterlesen »

Selbstvermessung

Vermessungspunkt

Vermessungspunkt

CC by-nc-nd 2.0 by evilnick (flickr)

Das neue Jahr hat begonnen und der Blick zurück soll gleichzeitig eine Analyse meiner Aktivitäten im Internet bringen. Wenn ich schon soviele Daten in die Welt puste, sollen sie zumindest auch zur Erkenntnis meiner selbst dienen. Nutzende hinterlassen überall im Internet ihre Daten. Auf Webseiten, bei Facebook, Twitter, Foursquare und vielen mehr.

Der Titel des Beitrags entstammt einem Beitrag beim elektrischen Reporter. Über die Kommentare des Youtube Videos bin ich auf einen Artikel beim Spiegel zu diesem Thema gestoßen:Digitalisierung des Ich. Die dort beschriebene Selbstvermessung hat jedoch nicht so viel mit dem zu tun, wie ich den Begriff ausgelegt habe. Ich habe nur die Devices, mit denen Daten erhoben werden erweitert. Es ist nicht das Blutdruckmessgerät oder die Fettanalysewaage, sondern die Logfiles, die im weitesten Sinne durch die Nutzung digitaler Dienste anfallen.

Google weiss mit Sicherheit mehr über uns, als wir selbst. Das sich die Konzerne selbst um unsere Privatsphäre bemühen sollten steht wohl kaum in ihren AGBs. Warum auch, sie verdienen mit unseren Daten Geld, aber anders, als sich Tante Inge das vorstellt. Es geht natürlich nicht um meinen Datensatz, sondern um Millionen von Datensätzen, die miteinander in Beziehung gestellt werden. Was ich im Rahmen meiner persönlichen Jahresabschluss-Vermessung versuche ist ja das genaue Gegenteil: es geht nur um meine Daten und nicht die der aggregierten Masse.

Natürlich bieten uns die Dienste selbst kaum Möglichkeiten unser Daten auszuwerten. Allen voran Facebook, aber auch Twitter und Google geben nicht gerade freiwillig die gewollten Daten heraus und wenn dann nur häppchenweise. Bei Facebook ist fast unmöglich an die eigenen Daten zu kommen, zumimdest so, dass man sie jenseits eines pdfs in einer verarbeitbaren Form bekommt.

Beim lesen des Artikels kann man sich fragen, ob ich mich nicht schon längst von meiner Privatsphäre verabschiedet hätte. Bei den Auswertungen ist mir aber klar geworden, dass ich bei den meisten hier veröffentlichten Informationen eher eine Distanz zu meiner Person feststelle. Es sind Zahlen, die mich und mein Leben in 2011 quantitativ vermessen. Was hier nicht zu finden ist, ist eine qualitative Analyse für 2011. Wenn Jeff Jarvis behauptet, ins Internet gehören keine privaten Daten, dann würde ich ihm wiedersprechen. Weil es durchaus bei unterschiedlichen Datensätzen zu Korrelationen führen kann, die viel über mein “Privatleben” aussagen, wie die preisgekrönte Auswertung der Verbidungsdaten von Malte Spitz gezeigt haben.

Dennoch, was heiß hier Privat? Für mich ist es ein mich umgebender Raum, der durch das Internet zwar löchrig wird, aber immer noch von mir selbst definiert wird. Wo ich wohne ist seit ewigen Zeiten dem Telefonbuch zu entnehmen, wie es bei mir in der Wohnung aussieht, geht nur wenige etwas an. Privat sind auch meine Krankheiten, meine Familie und meine sexuellen Vorlieben. Dazu wird man im Internet bisher nichts finden. Daran wird auch die Auswertung meines Google Webprotokoll (noch) nichts ändern.

Kommen wir im Einzelnen zu den Daten, die ich ausgewertet habe:

Google Latitude

Entfernungen pro Monat laut Latitude

CC by 3.0 by gibro

Bei Google Latitude gibt es zwar ein Dashboard, das greift aber nur auf die Daten der letzen 30 Tage zurück. Es hat mich einen ganzen Abend gekostet manuell kml-Dateien der letzten 12 Monaten abzuspeichern. Danach lassen sich aber sehr schöne Ergebnisse erzielen:

Insgesamt habe ich in 2011 65.720 km zurückgelegt. Im März (Barcelona) und im September (Bregenz) habe ich die meisten Kilometer zurückgelegt.

Laut Dashboard der letzten 30 Tage war ich ca. 53% meiner Lebenszeit zu Hause, 47% der Zeit habe ich mit Arbeiten im weitesten Sinne verbracht. Davon ca. ein Drittel in meiner Arbeitsstelle in Hattingen und die anderen zwei Drittel unterwegs, jenseits von Hattingen. Mein Arbeitsplatz ist mobil geworden, seitdem ich mit Handy, Tablet und Laptop ausgestattet bin, sind die Anforderungen an die Arbeitsumgebung drastisch gesunken. Solange es warm und trocken ist und eine Internetverbindung zur Verfügung steht, steht einem produktivem Output nicht entgegen.

Wenn man alle kml-Dateien zu einem Film zusammenkopiert, sieht das so aus:

Google Suche

Google Webprotokoll für 2011

CC by 3.0 by gibro

Dann habe ich mir meine Web History angeschaut, die Google über mich speichert. Ich habe sie bewusst eingestellt, weil ich mir mehr von der Auswertung meiner Surfverhaltens versprochen habe. Der Download einer maschinenlesbaren Datei bleibt aus. Ich bin auf die Auswertungscharts von Google angewiesen. Ich erfahre, dass meine Lieblingssuche educamp und meine eigene Adresse ist. Kein Wunder, bei jeder google Maps Routenabfrage habe ich die eingegeben, nicht um zu schauen, wie schön ich wohne. Am liebsten suche ich kurz vor dem Mittagessen, am Nachmittag, kurz vor “Feierabend” und abends zwischen 22 und 23 Uhr. Wenn ich Urlaub mache, suche ich recht wenig bei Google. Leider alles keine Informationen, die mich mehr über mich selbst erfahren lassen.

Twitter

Tweets pro Monat 2011

CC by 3.0 by gibro

Bei Twitter gibt es zumindest eine gute API, so dass bei Einrichtung des richtigen Dienstes, bei mir ist das backupmytweets.com, die Daten in den gewünschten Formaten ausgespuckt werden. 2011 habe ich 2706 Tweets geschrieben, 264.419 Zeichen, bzw. 38038 Worte. Das macht 97 Zeichen bzw. 14 Worte pro Tweet im Durchschnitt. In allen Tweets bringe ich es insgesamt auf 1893 Replies und 1013 Links.

Oben sind die Tweets pro Monat zu sehen. Besonders hohe Werte gab es im Februar, März, April und November. Der erhöhte Twitterbedarf läßt sich mit besonderen Veranstaltungen erklären: Im Februar die #kasnetzkultur11 , eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Netzkultur, im März #kbom11 (Keine Bildung ohne Medien) bzw. die spontane Ergänzungsveranstaltung #kmob11, im April die #rp11, die Republica 2011 und im November die #kasdk11, eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu digitaler Kultur. Wer jetzt meint, daraus ablesen zu können, dass ich ein großer Sympatisant der CDU wäre hat sich geirrt. Das bin ich keineswegs, aber wer glaubt schon, dass Daten allein etwas über einen Menschen und seine Privatsphäre aussagen.

Ich habe die Tweets auch mit Manyeyes.com ausgewertet:


Google Mail

Mails 2011

CC by 3.0 by gibro

Insgesamt sind 18.493 Mails in meinem Postfach eingetroffen. 2748 waren von Twitter, sie haben mich daran erinnert, wenn mich jemand erwähnt hat, mir eine DM geschrieben hat oder mir gefolgt ist.Später im Jahr wurde die Benachrichtigung für Retweets hinzugefügt. Die habe ich auch nicht abgestellt. 4291 Mails sind in meinem gesendet Ordner gelandet. 2350 Mails gingen an meinen Bildungswerksaccount oder wurde von diesem verschickt. Es handelt sich in der Regel um die interne Kommunikation mit dem DGB Bildungswerk.

Google Calendar

Ich frage mich, warum es keine Software gibt, um den eigenen Kalender auszuwerten. Was macht Google damit? Interessiert denn niemanden, wieviel Zeit man im Jahr wie verplant hat? Über Hinweise freue ich mich in den Kommentaren.

Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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