Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Einträge mit dem Schlagwort Digitales

Alles über Computer, Linux, Open Source

Bin auf der re:publica

Bin auf der re:publica

Gerade angekommen, es füllt sich. Ich habe das Programm vor mir und bin erschlagen, habe noch keinen Fahrplan. Freue mich auf alles. Werde auch versuchen Bilder mit meiner Kamera einzufangen und hier einzustellen. Man soll sich ja immer den Herausforderungen des Lebens stellen. Bin gespannt auf die Keynote von Viktor Meyer-Schönberger Nützliches Vergessen. Ein vielversprechender Titel. Ich werde darüber schreiben.

Veröffentlichung zu Lernen mit Wikis erschienen

Im online Journal kommunikation@gesellschaft ist ein Artikel zur Wikimethodix von mir erschienen. Er beschreibt an zwei Praxisbeispiel den Einsatz von Wikis in der (politischen) Bildung und trägt den Titel:
Wikimethodix – Einsatz von Wikis in der (politischen) Erwachsenenbildung

Downloads wieder aktiv

Ich bin endlich dazu gekommen, den alten Download-Bereich wieder zu aktivieren. Mein Hoster hat die alte Joomla-Download-Komponente Repository als zu unsicher klassifiziert und im mußte auf eine andere Komponente migrieren, ich hoffe, jetzt habe ich weniger Ärger. Viel Spass beim runterladen…

Big Brother

Big Brother

www.bba.de.gifIch bin heute live auf der Big Brother Award in Bielefeld. Es handelt sich um einen Negativ-Preis für Unternehmen und Institutionen aber auch Einzelpersonen, die den Datenschutz mit Füßen getreten haben. In den Kategorien Behörden und Verwaltung, Politik, Technik, Verbraucher und Wirtschaft werden heute "Ehrungen" vorgenommen. Für mich ist das die erste Veranstaltung, bei der ich Live Bloggen werde.

Die Veranstaltung ist mehr als gut besucht. Eine gute Band ist dabei, sehr angenehm und unterhaltsam. Es wurden 350 Vorschläge eingereicht. Insgesamt mußt jedes Jurimitglied 1700 Seiten lesen. Es werden 6 Preise in 5 Kategorien vergeben, darüber hinaus wird ein Publikumspreis vergeben, der in den nächsten Tagen auf den Webseiten des BIG Brother Awards vergeben werden.

Der Preis geht an die Mitglieder des vierten Landtags Mecklenburg-Vorpommern

Der gesamte Landtag von Mecklenburg Vorpommern bekommt den Preis in der Kategorie Politik für das Aufzeichnen von Ton- und Bildaufzeichnungen in öffentlichen Räumen. Die Überwchung muss angeordnet werden, aber die Hürden sind leicht zu überwinden. Die Überwchung kann ausdrücklich auch bei unverdächtigten Personen durchgeführt werden, eine Begründung dafür gibt es nicht. Die Tonaufzeichnung kann eine Woche aufbewahrt werden. Es sind allerdings immer die Mittel zu wählen, die einen möglichst geringen Eiongriff in die Privatsphäre erlauben. Die Befugnis ist also verfassungswidrig. 

Der Preis in der Kategorie Wirtschaft geht an Swift Society of Worldwide Financial Telecummication

Es geht darum Geldstörme von Terroristen ausfindig zu machen. Swift mit Hauptsitz in Belgien stellt der CIA Daten von internationalen Banktransaktionen zur Verfügung. Es werden aber nicht nur die Transaktionen nach USA überwacht, sondern weltweite Datenströme werden überwacht. Für einen solchen Datentransfer fehlt jegliche Rechtsgrundlage. Es müssen natürlich auf die Deutschen Banken und Sparkassen gefragt werden, wieso sie nicht ihren Datenschutzbestimmungen nachgekommen sind. So hätte verhindert werden müssen, dass die Daten an Dritte übergeben werden dürften.

Der Preis in der Kategorie Politik geht an die Innenministerkonferenz für den Beschluss eine gemeinsame Antiterrordatei einzurichten.

Damit
kommt es zu einem verfassungswidrigen Zusammenschluss von Polizei und
Geheimdienst. Die Konferenz spricht von einer notwenigen Verbesserung
von Polizei und Geheimdienst. Es wird verschwiegen, dass es sich um
eine Präventivdatei handelt, also nur um Verdächtige und deren
Wirkungskreis, also Familie etc. Die Terrordatei füher Islamistendatei
ist als Indexdatei vorgesehen. D.h. eine zweistufige Datei, mit einem
verdeckten Datensatz zu jeder Person. Ziel der Datei ist es staatliche
Macht mehr und mehr zu entgrenzen. Das Verfassungsbewußtsein der
Politiker scheint mit der Terrorismusbekämpfung immer weiter zu
schwinden. Der Award wird bewußt präventiv vergeben, da das Gesetz noch
nicht beschlossen ist.

Der Preis in der Kategorie Technik geht an die Phillips GmbH – Unterhaltungselektronik

Orange
Book beschreibt, wie eine beschreibbare CD und ein Brenner auszusehen
hat, dabei wird auch eine Seriennummer von Brennern auf die CD
gebrannt. Damit lassen sich CD's auf den Brenner zurückführen, was den
Verbraucher in Erklärungsnöte bringen kann. Das Verfahren von Phillips
trifft den Verbraucher, professionelle Vervielfältigungen wie sie vor
allem in Asien vorkommen, fallen natürlich durch dieses Raster, weil
sie ganz andere Brenner verwenden. Über die Leermedienabgabe wird der
Urheber an jedem verkauften Rohling beteiligt.

Der Preis in der Kategorien Behörden und Verwaltung geht an die Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder

Die Erhebung schulstatistischer Daten wurde 2003 auf individualbezogene Daten umgestellt. Erhoben werden soll Geschlecht, Geburtsdatum, Förderschwerpunkte, Sprache, Migrationshintergrund u.v.m. Die KMK hat sich noch nicht einmal Gedanken über gewünschte Zwecke einer solchen Datenbank gemacht. Geschweige denn, was mit der Auswertung solcher Daten nach der Schullaufbahn passieren soll. Wer darf wann was womit? Diese Frage hat sich die KMK nie gestellt. Hat die KMK wahrgenommen, das sie in die Persönlichkeitsrechte von Kindern eingreifen. 

Der Preis in der Kategorie Verbraucherschutz geht an den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)

Warn und Hinweisdatei "Uniwagnis". Dabei handelt es sich um eine
Schwarze Liste. Darin befinden sich Mitglieder, die betrugsverdächtig
sind. In der Datei befinden sich 10 Mio Bundesbürger. Es gibt eine
geheime Skala bei dem Versicherungsinternen Scoringssystem. Davbei wird
nicht nur der Versicherungsnehmer verdächtigt, sondern auch alle am
Versicherungsfall beteiligten. Ein Eintrag bei Uniwagnis kann bedeuten,
dass man höhere Beiträge bezahlen muss oder höher eingestuft wird. Die
Kunden haben doch der Weitergabe der Daten zugestimmt, aber häufig
wissen die Kunden nicht, was sie unterschrieben haben. Es wird bewußt
vermittelt, es handele sich nur um eine Formalität. Dabei hat der Kunde
keine Alternative, wer nicht der Weitergabe der Daten zustimmt, bekommt
keine Versicherung. Transparenz scheint das letzte zu sein, was sich
die organisierte Versicherungswirtschaft wünscht.

Das Medium ist die Botschaft

Gestern war ich mit der Familie im Zoo, dabei habe ich eine interessante Beobachtung gemacht. Kinder rennen von Gehege zu Gehege und schauen, ob sich ein Tier bewegt. Sollte dann tatsächlich der Löwe den Schlafplatz wechseln, schreit es „ der bewegt sich“ und einem Schnäppchenaufruf gleich füllen sich die Zuschauerreihen und ein Blitzlichtgewitter geht hernieder.

Ich dachte bei mir, dass ist sicherlich das Ergebnis einer medienvermittelten Welt. Auf der anderen Seite, wenn es kein Fernsehen gäbe, dann würden Menschen sicherlich gar nicht wissen, dass es Löwen gibt. Die diversen Wissensshows vermitteln uns aber, dass der Löwe ein Jäger ist, ständig auf der Jagt oder am Fressen, aber Tatsache ist, das der Löwe ca 70% des Tages mit Schlafen, Dösen oder Chillen verbringt. In den Medien verkaufen sich schlafende Löwen nicht so gut, die müssen sich schon bewegen, das Fernsehen zeigt doch nur bewegte Bilder, dass ist ja das besondere, was aber, wenn sich das Bild nicht bewegt, dann kann es zu Unstimmigkeiten mit der Realität kommen. Sicher wissen wir alle, dass das Fernsehen nur einen Ausschnitt der Realität zeigt, was wir aber bisher nicht wußten ist, dass das Fernsehen keine unbewegten Bilder zeigen kann, weniger aus technischen als vielmehr aus „ästhetischen“ Gründen. Man produziert ja auch keine Zeitung in der nichts geschrieben steht oder man hört auch kein Radio, in dem nichts zu hören ist. Das Fernsehen muss die Bilder bewegen und vielleicht hat das unsere Welt auch so bewegt erscheinen lassen, weil das Fernsehen nicht anders kann. Ein Poster von schlafenden Löwen im Kinderzimmer hätte sicherlich die Erwartungshaltung verändert.

Der Schockwellenreiter hat 5 Thesen zum Verhältnis von Weblogs und Journalismus veröffentlicht. Im seiner letzten These stellt er eine für mich umstrittene Behauptung auf: „Internet kills the Radio Star“. Danach ist das Internet die Killerapplikation, die mit zunehmender Mobilität alle anderen Medien verdrängen wird. Ich möchte das sehr bezweifeln. McLuhan sagte einmal den bekannten Satz „The Medium ist the Message“ das bedeutet doch jedem Medium liegt sein eigener Charakter zu grunde, der in erheblichem Maß auch den Inhalt der Botschaft mitbestimmt. Wird nun eine Radiobotschaft ins Internet z.B. durch ein Podcast transferiert verliert es seinen Zusammenhang, der Beitrag bleibt zwar seinem Zusammenhang verhaftet, aber die Ankündigung durch den Moderator, der Ausklang der letzten Liedes, der Zwischenruf durch eine Staumeldung all das, was „Life-Radio“ auszeichnet geht durch die Podcast-Konservierung verloren. So denke ich, dass auch nocht in 200 Jahren das Radio nach wie vor von Bedeutung sein wird. Auch Fernsehanstalten und Zeitungen wird es nach wie vor geben, trotz Internet, weil das Medium die Botschaft ist.

Flash ist Web 2.0?

Seid wann sind Flash-Animationen Web 2.0 Techniken? Eine der Überschriften des Artikels "Nerv nicht rum: Werbung optimal blocken mit Firefox" lautet: "Layerblock und Flashblock: Taktiken gegen Web 2.0". Da hat Netzwelt wohl etwas falsch verstanden, oder? Wenn ich richtig informiert bin, haben Flash-Animationen gar nicht mit dem Web 2.0 zu tun. Nur weil sich etwas bewegt oder multimedial daherkommt ist es nicht Web 2.0. Das entscheidende an Web 2.0 ist, dass sich das Netz zu dem entwickelt, was es ursprünglich auch mal war, ein Kommunikationsnetz, in dem sich Communities bilden mit denen ein bisher nicht gekanntes Innovationspotential verbunden wird. In der Wikipedia werden auch noch viele andere Merkmale des Web 2.0 benannt (Folksonomie, Partizipation, Einfachheit der Kontenterstellung u.v.m), aber Flash-Animationen sind sicherlich kein Ausdruck des Web 2.0!

Pimp your Browser

Wenn ihr schon Firefoxnutzer seid, dann wißt ihr wahrscheinlich auch warum. Mit seinen Erweiterungen könnt ihr euch so ziemlich jeden Wunsch erfüllen, den ihr an einen Browser habt. Wenn ihr bisher IE (Internet Explorer) Nutzer seid, dann werdet ihr sagen, "Welche Wünsche ich an einen Browser habe? – Keine, hauptsache er zeigt html-Seiten an." Tja und genau das ist der Unterschied, firefox macht dies und noch viel mehr, im Folgenden möchte ich die mir liebgewonnenen Erweiterungen mit den dazugehörigen Links vorstellen (Alle XPI's werden von www.erweiterungen.de geladen):

Enhanced Bookmark Search : Eine erweitere Lesezeichensuche. Hiermit könnt ihr direkt Volltext in euren Lesezeichen suchen. Das ist für mich manchmal eine große Hilfe.

Forecastfox : Die Erweiterung hat wohl fast jeder. Damit kann man sich die Live-Wettervorhersagen für eine vordefinierte Region in den Browser holen.

Chatzilla : Stellt einen IRC-Client im Browser zur Verfügung.

Flashgot : Ein guter Download Manager für alle, die auch mal größere Dateidownloads unterbrechen müssen. Der Downloader nimmt zielsicher beim nächsten Firefoxstart seine Arbeit wieder auf. Flashgot greift bei seiner Arbeit auf die gängigen Downloadmanager von Windows, Linux oder MacOS zurück.

FoxyTunes : Integriert eine mp3-Player-Steuerung in den Firefox. Um so innerhalb des Firefox einen externen Mediaplayer zu steuern.

BloggerWebComments : Eine von Google entwickelte Erweiterung zum Auslesen von Blogbeiträgen bei Blogger.de zur besuchten Webseite (dieses XPI wird von der Seite Google-Labs installiert!

Fasterfox :  Optimiert die Seitenladeeinstellungen von Firefox. Damit werden Seiten schneller aufgebaut. Es ermöglicht auch eine komfortable Löschung des Caches.

Web Developer : Ist wie der Name schon sagt, etwas für Webentwickler. Es wird eine weitere Symbolleiste eingerichtet mit zahlreichen Funktionen, die das editieren von Webseiten erleichtert. So gibt es z.B. das CSS einer Seite anzuzeigen, ja es sogar zu bearbeiten um zu schauen, wie sich die Element der Seite verändern. Es können Formulardetails eingeblendet werden, Informationen zu verschiedensten html Elementen angezeigt werden, Tabellen und andere Seitenelemente können hervorgehoben werden. Das ist nur eine kleine Auswahl der möglichen Einblicke in den html-Code.

Das ist eine kleine Auswahl der von mir häufig verwendeten Firefox-Erweiterungen. Ich wünsche allen viel Spass beim pimpen des eigenen persönlichen Firefox.

Update 09.08.2006:
Auf der Basis eines Artikel bei Netzwelt , der sich mit Firefoxerweiterungen beschäftigt, mit denen sich unnötige Werbung in Form von Popups, Zwangsregistrierungen und u.ä. administrieren lassen, habe ich hier einige Erweiterungen zu ergänzen…

Adblock Plus: Es werden Pop-Ups gefiltert. Grundsätzlich zeigt die Erweiterung keine Pop-Ups an, sondern nur einen Hinweis, dass sich auf dieser Webseite ein Pop-Up öffnen würde. Die Entscheidung liegt dann beim User das Pop-Up freizuschalten oder nicht. Nachdem Adblock lange nicht weiterentwickelt wurde gibt es jetzt die "Plus"-Version, mit der es auch möglich ist nur einige Werbebanner einer Webseite freizuschalten und andere nicht. 

Layerblock : Einer Erweiterung, die Layerwerbung stoppt. 

Temporaryinbox: Generiert für Zwangsregistrierungen einmal-E-Mail-Adressen, mit denen der perMail zugeschickte Aktivierungscode empfangen werden kann. So muss die eigene private Mail-Adresse nicht herhalten.

Amarok und Web 2.0

Amarok und Web 2.0

amarok_1.4-beta3.jpgAmarok liegt in der Version 1.4 vor. Wer Amarok nicht kennt, sollte sich unbedingt die Webseite anschauen. Es handelt sich eigentlich um einen mp3-Player. Der Player kann nur Audio, aber das kann er richtig gut. Man bekommt mit Amarok einen ganz neuen Zugang zu seiner Mp3 Sammlung. Ich habe mich gstern bei last.fm angemeldet, weil es eine Schnittstelle zwischen Amarok und last.fm gibt, bei der die Musik, die ich höre in mein last.fm-Profil eingetragen werden. Amarok schlägt mir dann auf der Basis der Algorithmen von last.fm musik vor, die meinem Musikgeschmack entspricht. Ich lerne ganz neue Musiker kennen und das Programm funkioniert richtig gut. Last.fm arbeitet mit pandora.com zusammen. EinDienst, bei dem ähnlich einem Online-Radio-Stream Musik danach zusammengestellt wird, die mit dem abgefragten Musiker im Zusammenhang steht, ihm also ähnlich ist. Übrigens eine große Chance für alle Musiker, die bisher recht unbekannt sind, aber im Netz durchaus präsent bekannter zu werden.

Den amarok gibt es leider nicht für Window. Für mich ist das eine Killerapplikation, für die es sich lohnt mit Linux zu arbeiten. 

Was hat das mit Web 2.0 zu tun? Die von mir gehörte Musik kann getagged werden. ein blick auf last.fm Explore zeigt die augenblicklichen Hörgewohnheiten der Netzbewohner.

Update (31.05.2006): Bisher war die Windowswelt von dem tollen Player ausgeschlossen, dass soll sich mit der Version 2.0 ändern, wann sie erscheint, steht in den Sternen, sie soll nach Pro-Linux mit der Veröffentlichung von KDE4 einhergehen und das wird sicherlich mindestens ein Jahr dauern, aber das ist zumindest eine Perspektive.

Wie entsteht ein Hype?

Wie entsteht ein Hype?

Harald Taglinger hat bei Telepolis einen recht amüsanten Artikel darüber geschrieben, wie eine Idee zu einem Hype wird und welche Rolle Netzwerke dabei übernehmen. Der Grund für mich den Artikel zu lesen war die Aufmachung "Die Web 2.0 Maschine". Das hat mich angezogen, aber es ging gar nicht um das Web 2.0 und eigentlich refelktiert der Artikel auch eher, das wahrscheinlich alle dachten, es ginge um das Web 2.0 und beim lesen merken, es geht darum, wie ein Hype zu einem Hype wird und es offensichtlich so ist, dass gerade die Inhaltslosigkeit einen Hype auszeichnet. Also in diesem Fall, den Artikel zu ende zu lesen in der Hoffnung, dass es irgendwann doch noch um das Web 2.0 geht. Ein Hype erlegt bestimmte Zwänge auf die Gehypten. Ein Hype ist vor allen Dingen meist etwas sehr kurzfristiges, intensives mit einem gewissen Standing. Von einem Hype geht in der Regel ein gewisser Drang dabei sein zu müssen aus. Etwas entscheidendes zu verpassen, sich als unmodern zu outen, wenn man sich verweigert. Hypes hinterlassen in der Regel aber Rückstände. Sie brausen nicht auf, und verschwinden gleichermaßen wieder, sie hinterlassen Spuren, bei mir und in der Gesellschaft/ Community. 

 Hype, das ist auch eher ein Begriff, der der New Economy

entlehnt ist. Ein Hype hat offensichtlich immer auch etwas mit dem Internet zu tun. In der Mode spricht man eher von top, modisch oder stylisch oder in, nicht aber von einem Hype. Da scheine ich auch einer Meinung mit der Wikipedia zu sein.

Call for Papers: E-learning und Wissensmanagement

Gabi Reinmann hat einen Call for Papers für das Themenheft ‘E-Learning und Wissensmanagement’ der Zeitschrift für E-Learning – Lernkultur und Bildungstechnologie veröffentlicht:

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Novellierung des Urheberrechts

Novellierung des Urheberrechts

Der Mopp tobt. Was hatte man sich alles von der Erneuerung des Urheberrechts versprochen. Die Privatkopie auch für kopiergeschützte CD’s sollte wieder eingeführt werden. Zypries wollte die Schulhöfe entkriminalisieren und was ist passiert, gar nichts, das Urheberrecht hat sich nur in einigen Nuancen verändert (kopiert aus Spiegel online)
erlaubt_verboten.jpg

Zypries anwortete Spiegel onine auf die Frage: Warum eine Bagatellklausel nicht durchsetzbar war: “Schon jetzt stellen die Staatsanwaltschaften die Ermittlungen ein, wenn nur in geringem Umfang und zum privaten Gebrauch schwarz kopiert wurde.”

Das soll keinesfalls zum Schwarzkopieren einladen, aber einladend klingt es schon.

Letztens lass ich im Zusammenhang mit der Verschärfung das DRM-Technologien, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein sollte, bis man die CD ganz abschafft. Sie kriminalisiert doch nur den Verbraucher. Wenn es technisch nicht mehr möglich wäre zu vervielfältigen, würde es auch niemand mehr tun. Offensichtlich läd aber gerade die CD dazu ein. Ein bei itunes, musikload o.a. heruntergeladenes Musikstück läßt sich aufgrund der ihm anhängenden Wasserzeichen kaum noch vervielfältigen.

Qalitätsoffensive bei Aldi

Aldi verkaufte und verkauft in irgendwelchen Sonderaktionen immer mal wieder mobile USB-Festplatten. Da der Preis stimmt, gehen die Dinger auch weg wie warme Semmeln. Wofür braucht man aber eine solche große mobile Festplatte? -Bestimmt auch mal für eine Sicherung der eigenen Daten. Umso mehr staunt man dann, wenn die Festplatte von der einen auf die andere Sekunde nicht mehr funktioniert. Man rüttelt schon an der Steckdose, wirft einen prüfenden Blick auf den USB-Anschluss, läuft nervös umher um wundert sich. Mittlerweile hat sich im Gespräch herausgestellt, dass die Kollegen ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Das beruhigt ein wenig, löst aber nicht das Problem.

Aktuellen Meldungen zufolge hat sich aber Aldi dazu bereit erklärt, die defekten Netzteile auszutauschen. Derer sind es jetzt schon drei und es werden immer mehr. Aber wir wissen ja, wenn es billig ist, darf es ruhig auch mal defekt oder nicht so in Ordnung sein…

Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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