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Hyperlernen

Ich habe heute auf meiner Homepage Hyperlernen moodle installiert. Dabei handelt es sich um eine riesige (ich übertreibe nicht) online Lernplattform. 33 MB entpackt, auf php-Basis mit mindestens 60 Tabellen. Hat 3 Stunden gebraucht, bis es hochgeladen war. Jetzt bin ich dabei einen Online-Kurs zum Firefox zu entwickeln. Die sagen das dauert 3 Stunden bis alles fertig ist, wenn die Dokumente schon vorliegen. Das ist malwieder typisch. Einfach so tun, als befänden wir uns in einem realen Klassenraum. Tun wir nicht, und ein Grund weswegen das Online-Lernen in der Krise ist, ist in der Übersetzbarkeit zu suchen. Es ist eben nicht so, dass auf die gleiche Art in Weise on- wie offline gelernt wird. Es werden ganz andere Fertigkeiten benötigt. Genauso wie es eine Irrtum ist, dass je multimedialer solche Lernumgebungen sind umso praxisnäher sie auch seien. Man verharrt vor dem Rechner, wo ist da die Praxis. Alles bleibt ein Wort. Bis dahin gibt es kein machen. Es sei denn man belegt einen Englisch-Kurs uns chattet dann auf englisch. Tolle Ausnahme. Auch moodle ist letztendlich der Versuch das Onlinelernen nahtlos anzuschließen an die Briefschulen der 60-er Jahre. Da muss ich mir also noch was einfallen lassen, damit ich mir nicht selber wiederspreche. Übrigens moddle steht natürlich unter der GPL 😉

ThemenĂŒbersicht – WikiWiki

ThemenĂŒbersicht – WikiWiki Das was ihr unter dem Link zu sehen bekommt ist das Wiki, das bei einer Lehrveranstaltung in LĂŒneburg zustandegekommen ist. Nichts großes, aber fĂŒr die StudentInnen hier schon sehr gut. Es ging um den Einsatz von Computern im Unterricht im speziellen um eine Umsetzung der von mir und Jöran Muuss-Merholz entwickelten Wiki-Methodix. Das Wiki selbst beschreibt eigentlich schon sehr gut, wie es funktioniert.

InfoService MediaEducation

Die Uni Duisburg-Essen bietet einen neuen Infoservice an. Er beinhaltet eine Übersicht der Inhalte aktueller wissenschaftlicher Zeitschriften in deutscher und englischer Sprache zu den Themenbereichen MedienpĂ€dagogik / Mediendidaktik sowie Hochschuldidaktik. Wirklich eine tolle Sache, obwohl ich eben nicht auf die Datenbank zugreifen konnte halte ich das fĂŒr eine gute Idee den Überblick zu bewahren und auf der Höhe der Zeit zu sein. InfoService Media & Education

    E-Learning – Bildung im digitalen Zeitalter – Studie

    Sehr interessanter Artikel, den ich im Zusammenhang mit einer Recherche zu einem Workshop für LehrerInnen gefunden habe. Demzufolge steht die (politische) Bildung in Deutschland seit Jahren unter einem starken Legitimations- und Modernisierungsdruck. Im harten Wettbewerb um die knappen finanziellen Ressourcen der öffentlichen Hand müssen Träger der politischen Bildung die Bereitstellung öffentlicher Mittel für ihre Arbeit durch den Nachweis rechtfertigen, dass ihre Produkte und Dienstleistungen für das Funktionieren der Demokratie in Deutschland nach wie vor unverzichtbar sind. E-Learning – Bildung im digitalen Zeitalter – Studie

    Offenes Wissen als Voraussetzung fĂŒr eine Wissensgesellschaft

    Begonnen hat die Site hyperlernen mit einem Überblick ĂŒber verschiedene Lerntheorien, aber wie alles im Leben so entwickelt sich auch diese Seite weiter, bedingt durch meine Arbeit verlagert sich der Schwerpunkt nun mehr und mehr in Richtung der Auseinandersetzung mit offenen Wissenskulturen. Online-learning, lifelong learning, Konstruktivismus, all diese Begriffe kommen nicht ohne offenes Wissen aus, also Wissen, das man aufnimmt, verĂ€ndert, in die eigene Wissensumgebung einbindet und natĂŒrlich auch nach aussen hin weiter gibt. Was wĂ€re unsere Kultur, ohne diese VerĂ€nderung und Weitergabe von Wissen. Die Bestrebungen weisen aber in eine ganz andere Richtung. Wissen wird immer stĂ€rker unter ein striktes Copyright gestellt, denn mit Wissen lĂ€ĂŸt sich heute mehr Geld denn je verdienen. niemand kann das besser und plastischer ausdrĂŒcken als Laurence Lessig. Hier findet ihr seine Äusserungen zu einer Kultur der Befreiung von Wissen fĂŒr den öffentlich zugĂ€nglichen Raum: Flash-Animation, MP3 und Transskript.