Die 3. und letzte Episode des rp15wg Podcasts ist vollendet. Das wars, nicht nur mit der republica, sondern auch mit uns. Wir hören uns im nächsten Jahr wieder.
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Die 3. und letzte Episode des rp15wg Podcasts ist vollendet. Das wars, nicht nur mit der republica, sondern auch mit uns. Wir hören uns im nächsten Jahr wieder.
Die Titelidee stammt ursprünglich von Peter Glaser, aber sie passt großartig zu unserer 2. Episode des rp15 WG Podcasts. Das ist hier die Quick and Dirty Version, Shownotes werden nachgereicht.
Der erste WG Podcast ist raus und wir streiten über Business und rp15, wir erzählen von unseren Lieblings-Sessions vom ersten Tag. Darunter die Podcasterinnen von Stage 10, und „warum wir aufhören müssen Technologie als solche zu regulieren“ und unsere Beobachtungen zum Makerspace.
Laudatio zur App Tod an der Mauer“ auf der Preisverleihung der bpb „25 Jahre Mauerfall: Geschichte erinnern – Gegenwart gestalten“. Die Qualität ist nicht die Beste. Ich habs mit meinem Smartphone aus dem Auditorium aufgenommen. Das ist eher eine Atmo-Zugabe.
Vor einem Jahr hatte eine Gruppe von Medienpädagog_innen ein Manifest zur digitalen Bildungskultur veröffentlicht. Wenn man die Thesen ernsthaft in der praktischen Arbeit umsetzt, sind erfolgreiche Projekte und Bildungsprozesse möglich. Im Rahmen des Bachelorstudiengangs Erziehungswissenschaften an der Uni Duisburg müssen die Student_innen im letzten Semester ein Medienprojekt konzipieren, planen und umsetzen.Weiterlesen
Ich habe im Sommersemester wieder einen Lehrauftrag an der Uni Duisburg-Essen angenommen. Mit den Student_innen habe ich wieder versucht ein sinnstiftendes Projekt auf die Beine zu stellen. In diesem Jahr haben wir uns an einem Katalog zu offenen Bildungsmaterialien versucht. Unter http://offenebildung.de haben die Student_innen wirklich tolle Arbeit geleistet. Bisher sind 260 Materialien zusammengekommen.
In einer der letzten Sitzungen haben wir die Zeit genutzt uns mit einem Nebenschauplatz der Medienarbeit zu beschäftigen. Der gesamte Bachelor Jahrgang betreibt seit einiger Zeit eine gemeinsame Facebook-Gruppe. Ich wurde hellhörig, als eine Studentin zu mir sagte, ohne die Gruppe wäre sie im Studium vollkommen aufgeschmissen. Wie Facebook von den Studierenden genutzt wird habe ich in einem kleinen Interview erfragt.
Insgesamt haben 4 Studentinnen an dem Gespräch teilgenommen und ich verspreche nicht zu viel, wenn ich sage, dass die Gruppe einen Blick in die veränderten Strukturen der Bildung wirft. Neues lernen wird als solches nicht reflektiert, sondern einfach gemacht. Facebook wird praktisch zu einer Art Parallelwelt, die zwar nicht die Bildung in den Institutionen verändert, wohl aber den Lernprozess der Studierenden nachhaltig neu gestaltet.
Im Gespräch wurde deutlich, dass eine Integration mit den sonstigen E-learning Angeboten der Uni vollkommen undenkbar wäre. Und vielleicht liegt die Zukunft tatsächlich in solche selbstinitiierten Netzwerken. Niemand hat die Studierenden gebeten eine Gruppe bei Facebook zu gründen und gerade deshalb ist es zu einem Ort des miteinander Lernens geworden, wo sich jeder für das Fortkommen der Gruppe stark macht. Leider wird man solche Lernprozess nie untersuchen können, weil sie dafür trotz Facebook viel zu privat sind.
Ich danke den Studentinnen für das Gespräch. Einen Link zur Facebookgruppe wird es nicht geben, weil dort sowieso niemand von außen Mitglied werden könnte.
Update:
Übrigens passend zu Thema, habe ich diese Ausgabe des elektrischen Reporters gefunden. Die Frage nach den Lernmaterialien klingt zwar nur an, aber dennoch werfe ich sie schon mal auf, auch wenn ich mich damit noch einmal getrennt beschäftigen muss: Wenn sich Bildung auf diese Weise entinstitutionalisiert, was wird dann aus den Lernmaterialien. Liegt die Zukunft wirklich in einem Lehrbuch auch wenn es hypertextualisiert und animiert ist?
Ich glaube zumindest, es ist das 4. Treffen. Wir haben unterschiedliche Formen der Dokumentation durch. Wie will man die Vorstellung und die Diskussion von Apps festhalten? Wir haben es mit Videos probiert, wir haben Screencasts getestet, immer fehlte es an der ein oder anderen Stelle. Heute haben wir es mit einem Podcast probiert. An der Qualität läßt sich sicherlich noch sehr viel verbessern, an unserer Gesprächsdisziplin auch, dennoch der Test muss raus.
Hier noch ein paar Shownotes:Weiterlesen