Wer ist meine Öffentlichkeit und wenn ja, wieviele

CC by-nc-nd by Fräulein Schiller (flickr)
CC by-nc-nd by Fräulein Schiller (<a href="http://www.flickr.com/photos/frauleinschiller/5628343581/sizes/l/in/photostream/">flickr</a>)
CC by-nc-nd by Fräulein Schiller (flickr)

Man sagt: „Google weiß mehr über dich als du selber“. Wenn da etwas dran ist, dann beruht das Wissen ausschließlich auf einer Datenanalyse, also auf Spuren, die unweigerlich jeder hinterlässt, der ins Internet schreibt und sei es nur in den Suchschlitz. Seit einigen Jahren versuche ich meine eigenen Daten, die ich fremden Plattformen anvertraut habe nicht nur herunterzuladen, sondern auch auszuwerten.

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Was 2012 war

Wir schreiben ständig ins Internet, mittlerweile sind wir uns wahrscheinlich gar nicht bewusst, was und wieviel wir dort eigentlich reinschreiben. Bevor das neue Jahr nicht mehr als solches bezeichnet werden kann, möchte ich jenseits der WordPressdaten, die an diversen Stellen veröffentlicht werden zeigen, was ich sonst noch so über mich und euch rausgefunden habe. Denn natürlich hat jede reinschrift in das Internet Auswirkungen auf eine mir zum Teil vollkommen unbekannte Leserschaft:

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Twauswertung des Educamps Köln #ecco12

Tweetcloud ecco12

Auswertungen gibt es solche und solche. Ich möchte mich an einer Auswertung der Tweets zum Educamp versuchen. Für irgendetwas müssen die Tweets doch auch nach ihrer Mindesthaltbarkeit zu gebrauchen sein. Ausserdem ist es ein Versuch, die Halbwertszeit der Tweets zum #ecco12 mindestens zu verdoppeln.

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Herr der eigenen Daten sein

SocialBro

Das Thema Selbstvermessung lässt mich nicht los. Je mehr ich dazu recherchiere um so mehr bekomme ich das Gefühl, dass die Daten eines einzelnen Nutzers relativ unspannend sind. Erst das Aggregat vieler Daten lässt interessante Korrelationen zu. Ob die dann immer stimmen oder nicht ist dann eh Teil des statistischen Unsinns. Menschen lassen sich eben … Weiterlesen

Selbstvermessung

Vermessungspunkt

Das neue Jahr hat begonnen und der Blick zurück soll gleichzeitig eine Analyse meiner Aktivitäten im Internet bringen. Wenn ich schon soviele Daten in die Welt puste, sollen sie zumindest auch zur Erkenntnis meiner selbst dienen. Nutzende hinterlassen überall im Internet ihre Daten. Auf Webseiten, bei Facebook, Twitter, Foursquare und vielen mehr. Der Titel des … Weiterlesen

Rückblick und Auswertungen zum Barcamp des AdZ #adz11

Der Begriff Reformpädagogik muss ersetzt werden, nicht nur weil die Missbrauchsfälle unweigerlich mit dem Begriff verbunden bleiben werden, sondern auch, weil er nicht mehr zeitgemäß ist. In der Wikipedia ist zu lesen: „Dem Begriff Reformpädagogik werden verschiedene Ansätze zur Reform von SchuleUnterricht und allgemeiner Erziehung zugerechnet, die – oft zurückgehend auf ComeniusRousseau und Pestalozzi – eine Pädagogik vom Kinde her vertreten.“ Alle dort genannten Vordenker kannten die heutige Gesellschaft nicht.

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Warum es Google+ als Mainstream Network schwer haben wird

© google

Im Gegensatz zu den vielen Artikeln, die Google+ und seinen Ansatz für ein soziales Netzwerk schön reden, ihm sogar eine Konkurrenz zu Facebook aufschwatzen wäre ich nach allen bisherigen Versuchen (Orkut, Wave, Buzz) von Google in diesem Feld skeptisch. Klar wurde mir das aber erst nach dem Lesen der letzten Spiegel-Kolumne von Lobo.

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Informationen brauchen einen Behälter #opco11

Socialgraph, Facebook App
Socialgraph, Facebook App
CC by-nc-sa gibro

Informationen brauchen einen Behälter heißt es im Titel. Damit ist nicht nur der Aggregatzustand gemeint, in dem die Information vorliegt, sondern auch ihre Darstellung und ihr Zusammenhang. Das ist nicht nur eine Frage des technischen Filters (wie z.B. RSS, Facebookgruppe, Gruppen und Hashtags bei Twitter oder Diigo), sondern auch eines des individuellen Filters. Wenn ich mich selbst bei der Rezeption meines Google Readers beobachte, stelle ich fest, dass Zeit eine ganz wichtige Rolle spielt. Mein Reader wird immer aufgelesen, dort sammeln sich nicht tausende ungelesener Beiträge, sondern es ist wie bei vielen E-Mail Programmen immer aufgeräumt, deshalb spielt Zeit auch eine Rolle. Das mag eine Schwäche sein, aber so ist das mit den Gewohnheiten,mit diesem Ordentlichkeitsfimmel ist eher die Sorge verbunden etwas zu verpassen.

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Twitterspiele

Twitter Scrabble

Twitter ScrabbleTwitter und Facebook lassen sich nach wie vor schwer erklären. Wer es nur gezeigt bekommt, kann sich kein Bild machen und wer es selbst einmal probieren will gibt schnell auf, weil es den Erwartungen nicht entspricht, weil es kein Newerk per default gibt, sondern die persönliche Umgebung in mühevoller Kleinarbeit über Wochen und Jahre organisch entstehen muss. Die Lust an der Gärtnerei entsteht auch nicht in den ersten 4 Stunden, sondern, wenn man die Früchte seiner Arbeit Monate später einfahren kann. In sofern ist es schwer in einer Seminarsituation, in der häufig nicht mehr als 2 Stunden Zeit bleiben einen sinnvollen Enblick in ein Social Media wie Twitter zu geben.

Meine Idee:

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Verspäteter Jahresrückblick

RückblickIch habe ewig gesucht, bis ich ein vernünftiges Werkzeug gefunden habe, um meine Tweets des letzten Jahres auszuwerten und somit ein wenig zurückzuschauen. Ich habe alles durch von Tweetbackup über Tweetake bis Twitterbackup. Im Prinzip habe ich alle Empfehlungen des Blogbeitrags zu „How to Backup your Twitter Archive“ durch, alles scheint im Moment im Relaunch versunken. Das einzige halbwegs funktionierende Tool war Backupmytweets. Damit ist man zumindest in der Lage die letzten 3200 Tweets zurückzuholen. Auch wenn man anschließend in 500-er Päckchen die Daten herunterladen muss, weil der Archive-Download gerade nicht funktioniert. Nach 1h Datennachbereitung konnte ich folgende Daten erheben:

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