Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

heise online – SAP rechnet 2005 erneut mit zweistelligem Wachstum beim Lizenzumsatz

Da fragt man sich doch, womit sie dieses Geld verdient haben. Ich staune Bauklötze, wenn ich mir überlege, dass Lizenzen als Produkte in dem Maße verkauft werden können. Eine kleine Episode: Zu Weihnachten habe ich von meiner Frau einen neuen Drucker geschenkt bekommen, leider lief der so ohne weiteres nicht mit Linux, aber zum Glück gibt es ja turboprint. Hier kann man eine Treiberschar herunterladen, die auch den neusten Canon zum Laufen bringt. Leider aber mit Logo, wenn man ausserhalb des Entwurfsmodus einen Ausdruck benötigt. Ich mußte mir also bei der Firma Turboprint eine Lizenz für den Treiber kaufen. 29,90 € für eine E-Mail mit Anhang. Irgendwie hat man das Gefühl einen Fehler gemacht zu haben: Man hat nicht in der Hand, noch nicht mal das Geld. Informationen, also auch Lizenzen zu handeln ist offensichtlich ein Merkmal unserer Gesellschaft, die Bereitschaft für eine solche Information zu bezahlen wächst parallel zum Leidensdruck. Aus Sicht der Firma sieht das aber ganz anders aus. Die haben irgendwann mal entwickelt (natürlich wird heute weiterentwickelt) und kassieren ohne zu produzieren. Sozusagen als perpetuum mobile. heise online – SAP rechnet 2005 erneut mit zweistelligem Wachstum beim Lizenzumsatz

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@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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