Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Open Campainging

Flickr / tom_p cc by-sa

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Die Macher der Online-Kampagnen Plattform Campact denken beim Socialcamp darüber nach, ihr Produkt von der Plattform zu abstrahieren und somit den NGOs die Möglichkeit zu geben, ein Online-Kampagnen-Tool selbst zu hosten. Es wurde immer sehr eng mit Fachorganisationen und NGOs zusammengearbeitet. Dennoch mußten die NGOs immer auf eine externe Plattform zugreifen. Dabei ist es allerdings vollkommen unmöglich, dass die Organisationen für entsprechende Kampagnen die E-Mail-Adressen ihrer Mitglieder herausgeben. Die Kampagnen könnten eine viel größere Reichweite entwickeln, wenn das Kampagnentool von campact als Werkzeug auch anderen Plattformen zur Verfügung stehen könnte. In einer Präsentation wurden die Ideen vorgestellt …

Ziel des online Tools: Die User sollen sehr schnell an Aktionen teilnehmen können, außerdem soll die Plattform möglichst einfach konfigurierbar sein. Kampagnen sollen schnell durchgeführt werden, dabei sollte die Technik kein Flaschenhals sein.

Warum Open Campaining? NGOs beschäftigt das Thema das Internet für die Durchsetzung der eigenen Interessen einzusetzen. Das Geld sollte dabei für die Politik und nicht für die Technik ausgegeben werden. Mit dem Internet binden sich Aktivisten eher an Themen, als an Organisationen.

Kooperationen als Bedingung gesellschaftlicher Veränderung. Es geht um das Zusammenspiel von Organisationen und Bündnissen, sonst ist man nicht schlagkräftig genug. Auf der einen Seite sind die Profilinteressen der NGOs zu befriedigen, auf der anderen Seite müssen die Bündnisse erkennbar sein. Jede NGOs will bei einer Kampagne als Macher und nicht nur als Unterstützer verstanden werden, deshalb muss sich die Campaining-Plattform auf die Webseite der NGOs integrieren lassen.

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Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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