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Sorgen um Kanotix

Schon seid Tagen ist die Webseite der besten Linux-Distribution Kanotix der Welt schwerlich zu erreichen. Entweder der Internetauftritt wird schon wieder umgebaut, oder ist sie vielleicht doch Opfer eines Anschlags geworden. Jetzt geht sie gerade mal wieder. Gestern war sie überhaupt nicht erreichbar. Hier bereiten sich wohl alle auf die kommende Cebit vor.

    Öffentliche Beta/RC-Version von Kanotix 2005-04

    Endlich die neue Kanotix-Version ist da. Der Knoppix-Ableger  mit sehr guter Hardware-Erkennung ist die perfekte Distribution für die Festplatten-Installation. Kannich nur empfehlen.

    Ich lade gerade die aktuelle Version herunter und werde sie mir dann brennen und installieren. Bin schon sehr gespannt. Die Neuerungen:

  • Neuer grafischer Installer mit vielen Funktionen; insbesondere Update-Möglichkeit
  • Kernel basierend auf 2.6.13-4 mit vielen Patches
  • X-Org 6.8.2
  • KDE 3.4.2
  • Mozilla Firefox/Thunderbird 1.0.7
  • KOffice 1.4.2 ersetzt abiword/gnumeric
  • Da bleiben doch keine Wünsche offen. Ich werde berichten, wenn es auch meinem Rechner ist und ein wenig getestet.

    Öffentliche Beta/RC-Version von Kanotix 2005-04

    Was unterscheidet eigentlich noch SUSE und Windows voneinander?

    Ich finde, dass ist keine polemische Frage. Seid einer Woche schlage ich mich mit den System herum, es ist schick und nach der Installation mit automatischer Partitionierung funktioniert auch alles einwandfrei, man darf es offensichtlich nur nicht benutzen, dann hat man nur Ärger.  Das System heuchelt Funktionalität vor, verhält sich aber schon nach wenigen Klicken wie ein Windows, mit allen den bekannten Merkwürdigkeiten (in einer Ecke schrauben und in einer vollkommen anderen Ecke brechen Anwendungen weg). Aktiviert man z.B. mit kinternet das WLan und startet direkt im Anschluss den Firefox-Browser, dann friert das System ein. An ein Online-Update sollte man besser auch nicht denken, wenn man den Rechner nicht sofort neu aufsetzen will.

    Ob es eine Flucht nach vorne ist, mit openSUSE das Projekt in einer Community zu organisieren? Könnte es nicht sein, dass man sich von dem ungeliebten Kind SUSE Desktop trennen will und dennoch nicht auf die Vorteile verzichten will, die sich daraus für die weit konservativere Entwicklung des Servergeschäftes ergeben haben?

    So richtig erklären kann man das nicht, sicher ist nur, je Windows ähnlicher ein System wird, um so ähnlich wird es auch seinen Fehlern.

    Yast z.B. ist einer größten Fehler, die SUSE gemacht hat, aber vielleicht wird gerade daran  eines der größten Schwierigkeiten der Freien Software deutlich: Was passiert mit all dem schlecht entwickelten Code, der im Ansatz falsch konzipierte Code, auch er wird erbarmungslos weiterentwickelt, obwohl vielleicht von anfang an, die Konzeption schon nicht in  Ordnung war. Zu Zeiten, als es noch keine Möglichkeit gab, die Systemeinstellungen grafisch zu administrieren, war Yast sicherlich eine gute Idee, heute aber ist das Kontrollzentrum von KDE auf dem besten Weg Yast zu überrunden. Dennoch wird an dem alten Konzept festgehalten, auch wenn es im Fall SUSE zu Schwierigkeiten führt, wenn zwei grafische Oberflächen (Yast und KDE Kontrollzentrum) ein System administrieren. Wenn man Beipielsweise einen Drucker einrichten will, sollte man das besser mit Yast durchführen, wenn man die Einstellungen der Maus verändern will, sollten man besser auf das Kontrollzentrum zurückgreifen, weil die jeweils andere Anwendung des System einfrieren läßt. Warum ist es an dieser Stelle nicht möglich, Yast, so gut seine Idee auch war zu gunsten des Kontrollzentrums aus der SUSE herauszunehmen. Aber Suse steht  zu Yast, will sich auch den Fehler nicht eingestehen, ausser das man bei genauerem Hinschauen den Eindruck hat, als würde Yast schon seid ca. 1 Jahr nicht mehr weiterentwickelt, was darauf hindeuten würde, dass es schon bald nicht mehr Teil von SUSE Desktop sein wird.

    Also Hände weg von Suse, weitaus weniger Ärger hatte ich bisher mit Knoppix und Fan bin ich von Kanotix, nicht zuletzt wegen des äußerst komfortablen Supports und einer fantastischen Community.  

    Warum niemand auf Linux umsteigt

    Warum niemand auf Linux umsteigt

    Viren gibt es unter Linux nicht. Dafür jede Menge andere Probleme, zum Beispiel eine völlig andere Bedienung und Verzeichnis-Struktur als beispielsweise unter Windows. Unix-Struktur eben. Und so sehr sich die Entwickler auch bemühen, so einfach zu bedienen wie Windows wird Linux nie sein, (Aus: Kolumne: Warum niemand auf Linux umsteigt)

    Linux ist nicht einfacher zu bedienen wie Windows, das ist alles eine Frage der Gewöhnung. In der Regel fällt den meisten der Umstieg von Win98 auf XP genauso schwer wie dr auf kde. Denn seien wir doch mal ehrlich, keine Windows-Umsteiger wird Linux bedienen, sondern immer kde, der graphischen Oberfläche und dem Vermittler zum Betriebssystem. Und, ich gebe zu das ist sicherlich eine Umstellung, entscheident ist aber weniger die Umstellung des auges als vielmehr die Umstellung im Kopf. Linux heißt auch sich gegenseitig helfen, sein Wissen über die Bedienung veröffentlichen und sich selbst Hilfe suchen, wer Linux nutzt, sollte vernetzt sein und über das Internet kommunizieren können und wollen. Häufig verlngt zum Beispiel die Einbindung der Hardware eine solche Bereitschaft. Denn auf Linux umsteigen heißt auch selbst schrauben zu können, wenn man will, damit wird natürlich der Spielraum der Möglichkeiten breiter. Es ist etwas für den Heimwerker. Eine Grafik aus der c’t kann das veranschaulichen:

    Durch Linux schauen 

    Die Hackerregeln. Vom Open Source zum Closed Source

    "…Hier entstand jene Philosophie, die als "Hacker-Ethik" bezeichnet wird, und deren fünf Gebote lauten:

    1. Der Zugang zu Computern sollte unbegrenzt sein.
    2. Alle Informationen sollten frei sein.
    3. Misstraue Autoritäten – fördere Dezentralisierung
    4. Computer können Kunst und Schönes schaffen
    5. Computer können dein Leben verbessern."

    (aus TP: Tune in, turn on, boot up)

    Würde sich jeder daran halten, hätte man wahrscheinlich keine Last mit Viren, der IT-Markt wäre nicht kontrolliert, es gäbe keine Monokulturen.

    Die Frage ist, warum hat sich dieser Geist, der dazu fähig war, den Computer und das Internet zu denken, icht bewahrt? -Na klar, die Gesetze der Marktwirtschaft sind eindeutig, wo Geld zu machen ist, wird es auch gemacht, aber in diesem Fall wäre wahrscheinlich mehr Geld zu machen gewesen, hätte man sich an die Gesetze gehalten. Je älter der Computer jetzt wird, umso eingeschränkter werden seine Möglichkeiten, und dabei ist Closed Source der entscheidene Auslöser. Denn jeder geschlossene Code bricht eine Innovation ab, bzw. schränkt sie ein. Solange offen entwickelt wird und das meine ich nicht nur in einem technischen Sinne, sondern auch in einem sozialen, dann wird es immer einen geben, der noch eine Idee hat, um das Ganze zu verbessern.

    Audible.de – Angewandtes DRM (Digital Rights Management)

    Gestern habe ich mich bei audible.de registiert. War ein tolles Angebot: Einen Monat kostenlos nutzen und ein Hörbuch + Hörzine geschenkt bekommen.

    Ich habe dann noch meine Kreditkarten Nr. preisgegeben und dann konnte es auch schon losgehen. Ich benötigte eine Software, um mir das audible eigene Format anhören zu können. Fand eine exe-Datei vor, die leider nicht auf meinem Betriebssystem Linux zu installieren ist, habe dann nach alter Unix Manier in den FAQ geschaut und dort stand, Windows ja, Mac auch ja, aber Linux funktioniert nicht.

    Audible ist einer der größten Hörbuch-Sofort-Download Anbieter  Deutschlands und sie kriegen es offensichtlich nicht hin, auch für Linux Mediaplayer (z.B. Kaffein) eine Schnittstelle zu programmieren. Sie bieten für den unsicheren Interessenten eine Reihe an Informationen, wie einfach es doch ist die Dateien auf dem PC oder Mac anzuhören, dabei haben sie offensichtlich ganz vergessen kurz zu erwähnen, dass es mit Linux-basierten PC’s nicht funktioniert. Die FAQ konnte ich erst einsehen, nachdem ich angemeldet war.

    Das Problem ist die Sorge vor unberechtigter Kopie, das kann ich auch nachvollziehen, sie würden sich schließlich das Geschäft zerstören, wenn ich meinen Freundend den diversen p2p Börsen diese Dateien einfach so zur Verfügung stellen könnte. Aber es muss doch möglich sein alla itunes auch eine Schnittstelle zur Unix Minderheit zu schaffen.

    Wenn das die Ausgeburt der DRM ist, kann es schlimmer nicht kommen, weil mit ihr die Frage nach dem Betriebssystem-Monopol verschärft wird. D.h. du kannst deinen Computer zum lesen fremder (also auch geschützter) Daten nur dann  nutzen, wenn du ein Windowssystem installiert hast.

    Kleine Anleitung für Skript Kiddis

    Ich finds toll. Das man in der Regel schon mit einfachen Mitteln einen Rechnerabsturz herbeiführen kann, liegt in der Natur der Sache. Beeindruckend ist, dass man das schon mit einer einfachen Webseite hinbekommt und heise liefert auch noch die Anleitung dafür, wie es geht. Und weil es so gut ist, möchte ich diese Anleitung gerne wiederholen:

    <HTML> <BODY> <IMG SRC="./sweetydead.jpg" width="9999999" height="9999999"> </BODY> </HTML>

    Microsoft macht zwar schlechte Software, doch der Nutzer glaubt, dass müsse so sein, solche Beispiele machen deutlich, dass man da schlichtweg was übersehen hat.

    Patch-Day die #2: Updates für alle Windows Systeme

    “Nachdem wir vor einigen Minuten über die verfügbaren Updates für die Microsoft Produkte Word, Internet Explorer und Exchage-Server berichtet haben, sind inzwischen auch die angekündigten Updates für das Betriebssystem Windows erschienen.”

    Aus: WinFuture.de

    Wenn das kein Grund zum feiern ist. Microsoft hat gepatcht, und es wäre natürlich grob fahrlässig wenn man sich nicht sofort die neusten Patches einspielt.

    Aber was sagt ich, dass machen die Windowsse ja alle automatisch. Ohne das der Benutzer etwas merkt wird heimlich das System upgedatet, ob man dabei tatsächlich eine Verbesserung erhält ist zweifelhaft. Aber der Nutzer hat zumindest das Gefühl, das sich sein System verbessert.

    Live-Linux-System Kanotix in neuer Version

    "Kanotix ist in der Version 2005-02 erschienen….Es soll sich vor allem durch eine leichtere Installierbarkeit auf der Festplatte auszeichnen." (heise.de)

    Ich persönlich nutze auch Kanotix. Für die Installation auf der Festplatte ist es fantastisch geeignet. Es ist meist experimenteller als Knoppix, aber bisher bin ich damit sehr gut gefahren.

    Was leider nicht so gut funktioniert, aber das Problem besteht auch bei der neuen Knoppix, dass einige Funktionalitäten bei der Installation auf HD verloren gehen (z.B. Hotplug und einige Drucker sogar von HP). Dennoch bin ich Fan der Kanotix Versionen.

    Was ich bei jeder Version besonders gut finde sind die meist neu zu entdeckenden kde Programme. In diesem Fall z.B. Akregator. Davon vielleicht mehr in einem nächsten Bericht.

    Aus: heise online – Live-Linux-System Kanotix in neuer Version

    Homepages bauen

    Warum heißt es eigentlich Homepages bauen und nicht schreiben? Man sagt doch auch nicht Text bauen. Wahrscheinlich liegt das dran, das man sich bei der Homepage Erstellung wie ein Baumeister fühlt.

    1. Erst das Gerüst (Tabelle oder Frameset)
    2. die Anordnung der Text- und Bildelemente
    3. die Linkstrategie

    Und wie bei jedem guten Bauwerk benötigt man einen Bauplan. Und wenn man sich nicht an seinen Bauplan hält, dann muss man eine Menge rumpfuschen, damit es am Ende doch alles irgendwie passt.

    Aber eins muss jetzt auch mal an dieser Stelle gesagt werden. Der Mozilla Composer ist noch voller Bugs und es macht wirklich keine große Freude mit dem Programm zu arbeiten. Aber wie das halt so ist, wer mit Open Source arbeitet muss Opfer bringen und zwar über das melden dieser Bug hinaus. Denn Mozilla Composer ist jetzt schon seid Jahren schlecht. Aber auch andere WYSIWYG-Editoren, wie z.B. der von Open Office ist enttäuschend. Relative Links zu setzten verlangt wirklich äußerstes Geschick.

    Also nur klares ist wahres, d.h. alles im Quelltext machen und die armen Idioten, die kein html können sollen bitte draußen bleiben oder bezahlen.

    Standardeinstellungen

    Standardeinstellungen von MS Outlook sind nur eines von vielen Beispielen der Absurdität von solchen Einstellungen. Jedes Programm ist mit sogenannten Standardeinstellungen ausgerüstet. So wird beim ersten Start gewährleistet, das man nicht 1000 Fragen gestellt bekommt, bevor man im Internet los surfen kann. Es wird aber auch nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Standardeinstellungen verändert/angepasst werden müssen. Aber um z.B. einen Videorekorder vernünftig nutzen zu können, lese ich mir erstens die Betriebsanleitung durch und richte mir zweitens das Gerät auf meine Bedürfnisse abgestimmt ein. Offensichtlich setze ich beim Computer voraus, dass das alles schon geschehen ist, denn man kann ja das Programm ohne weiteres nutzen. Ich muss es allerdings immer anpassen. Voreinstellungen werden meist im Sinne des Herstellers vorgenommen, das ist natürlich bei Firefox, also bei Open Source etwas anderes, aber warum sollte eine Firma, dessen Überleben letzendlich von der Höhe des Umsatzes abhängt einen Browser gratis zum Download anbieten, ohne etwas davon zu haben? – Entweder weil sie so mächtig ist, dass sie es sich leisten kann, oder weil sie ihre Marktmacht so weiter ausbauen kann, um schließlich auf diesen Browser aufsetzend weitere, nur von diesem Browser lesbare Dienste anzubieten. Genau das ist auch mit dem Internet Explorer passiert. Kein anderer Browser hat die Technologien die im Internet genutzt werden so mitgestimmt wie der IE. Das hat nicht unbedingt zu einer diversifizierung der Dienste im Internet geführt, sondern eher zu einer Optimierung der Webseiten für den IE und damit zu einer Gleichschaltung. Wer weiss, wo das Internet heute sein würde, wenn es nicht durch solche Monokulturen ausgebremst würde…