Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

DIY Hologramme

Letztes Wochenende kam meine Tochter mit einem dieser Life-Hack Youtube Videos um die Ecke. Und weil wir Zeit hatten, haben wir in der hauseigenen Werkstatt zum Werkzeug gegriffen und einen Plastiktrichter aus einer alten CD Hülle gebaut. Nach diversen Küchenschlachten, in denen Schleimarten hergestellt wurden, war ich darauf vorbereitet, dass die Youtube-Videos vieles einfacher machen, als es in Wirklichkeit ist. Mit der Hologramm-Vorrichtung verhält es sich ähnlich. Eine CD Hülle ist deutlich schwerer zu bearbeiten, als die Videos einem vorgaukeln, aber wir haben es hinbekommen.

Und dann braucht man nur noch ein paar tolle Videos, die auf Youtube nur mit der Holopyramide funktionieren und einen abgedunkelten Raum.

Die Technologie kannte ich bereits von der republica, dort konnte man sich fotografieren lassen und dann sein eigenes Gesicht in 3D anschauen. Aber mit bewegten Filmen ist es noch beeindruckender. Am nächsten Wochenende möchte ich einen größeren Trichter bauen, um zu sehen, wie es auf einem iPad wirkt.

Wer anfängt dazu zu recherchieren wird schnell rundum glücklich. Und wer keinen Werkraum hat, kann für ein paar Euros auch einen Holotrichter bei Amazon bestellen.

Und vielleicht finden sich auf dem Educamp ein paar Verrückte, die Interesse haben einen Holofilm zu machen. Am besten in Slowmotion. Es gibt da ein Youtube-Video, das suggerierte mir, dass es nicht besonders schwer sein sollte, so etwas selbst zu produzieren.

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Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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