Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Man kann nicht nicht lernen

Kinder beim Karneval

by-nc-sa Bühnen Halle (flickr)

Wer kennt das nicht? Irgendjemand hat dich in einer mehr oder weniger wichtigen Sache mit Informationen versorgt und es dauert meist nicht länger als einen Tag, bis einem die gegeben Informationen allgegenwärtig erscheinen. Überall finden sich plötzlich weitere Informationen zum andocken

Mir passiert das ständig und es hat ohne Zweifel viel mit Lernen zu tun. Die Konstrukte sind für neues Wissen vorbereitet worden und kaum kommen verwandte weitere Informationen hinzu, können wir sie problemlos einbinden. Piaget sagte assimilieren.

Darüber hinaus wird aber auch deutlich wie selektiv wir unsere Umwelt wahrnehmen und das dieses Gerücht von der Informationsüberflutung etwas mit falsch verstandener Informationsverarbeitung zu tun hat, denn normalerweise machen wir den ganzen Tag nichts anderes als Informationen zu selektieren also das für uns Unwichtige auszublenden, das ist sozusagen unsere Art die Welt zu assimilieren.

Was heißt das für den Lernprozess? – Weniger steuern und viel mehr initiieren. “Köder” auslegen!

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Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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