Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Buzz und der Google Reader

Jetzt auch noch Buzz. Wer einen Google Account hat kommt um die Aktivierung eigentlich nicht rum. Erster Reflex um sich nicht zu viel Arbeit zu machen ist die eh schon öffentlichen Tweets einzubinden. Nicht nur die, auch andere Feeds, die automatisiert in Buzz zu einem einzigen Feed verschmelzen könnten. Aber damit bläst man unter Umständen einen recht privaten Stream ins Netz ohne es zu wissen. Ich habe z.B. Buzzes zu familiären Fotos bekommen, die nach Picasa hochgeladen wurden, die man nie die Öffentlichkeit preisgeben wollte. Aber über das ungewöhnliche Privacy Verhältnis wurde und wird mehr als genug gebloggt. Was macht man also jetzt mit Buzz? Der Twittwoch hat versucht eine Antwort zu finden: Buzz ist anderes. Es ist auf keinen Fall friendfeed, auch nicht twitter. Wave schon gar nicht. Eher Frage – Antwort mit einer großen Portion local-based-service, zumindest, wenn man es vornehmlich mobil nutzt.

Da Google noch nicht mal beta drangeschrieben hat, muss man von Alpha ausgehen und das entspricht auch den ständigen Veränderungen die Google seit dem Roll-out vorgenommen haben. Ich habe nach dem Vortrag direkt meine Twitterfriends eingesammelt ohne zu wissen, dass diese direkt auch meine Google Reader Freunde geworden sind. Beim öffnen vom Reader war ich erst recht erstaunt. Das wollte ich doch gar nicht. Mittlerweile finde ich es gut, die Empfehlungen meiner “Freunde” zu lesen. Ich denke jetzt eher darüber nach Buzz komplett zu deaktivieren und meine “Google-Freunde” im Reader zu verwalten.

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Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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