Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Cyanogen Mod auf meinem G1

Desktop G1 mit CyanogenDie Telekom hat die Updates des Betriebssystems für mein G1 ja schon lange eingestellt. Das war in den ersten 6 Monaten auch gar nicht schlimm gewesen. Nun sind aber 1,5 Jahre vergangen und jetzt kommen zunehmend Apps in den Store, die zumindest die Version 2.0 erfordern. Auch Zubehör kann man direkt bei T-Mobile nicht mehr kaufen, sondern muss sich an die entsprechenden Zulieferer wenden, in meinem Fall ging es um einen neuen Akku. Wer zwischendurch auch mal einen Screenshot von seinem Handydisplay machen will, um etwas zu dokumentieren, ist darüber hinaus auch noch auf einen Root-Zugang angewiesen. Warum ich den als Besitzer des Handys nicht standardmäßig eingeräumt bekomme kann ich überhaupt nicht verstehen. Wenn ich einen neuen Computer kaufe, möchte ich dort auch auch installieren dürfen, was ich will, im T-Shop wollte man mir da auch nicht weiterhelfen. Also habe ich mir selbst geholfen, bzw. mir helfen lassen.

Cyanogen ist ein Android Hack, der sich auf vielen androidfähigen Smartphones installieren läßt. Dank @blackspear ist jetzt auf meinem Android ein Froyo 2.2. Durch eine schnelle MicroDisc läßt kann man externe Swap-Datei installieren, damit der Arbeitsspeicher erweitert werden kann und die Anwendungen schneller laden, schneller als mit meiner Version 1.6. Die Auslagerung von Apps auf den externen Speicher erlaubt das nahezu unberenzte installieren von Apps. Früher war nach ca. 20 Minierweiterungen Schluss.

Der mitgelieferte Homescreen, der PC Anwender würde es Desktop nennen ist schnell und und einfach zu bedienen. Er heißt ADW Launcher (Youtube-Video). Wenn ich zum Beispiel ein Widget auf den Desktop lege, werde ich gefragt, welche Größe es einnehmen soll, bei der Energiesteuerung kann man zwischen mehrere Icons (Wlan, 3G, Taschenlampe, Bluetooth, GPS, etc.) wählen, die dann mit einer Berührungen ein- oder ausgeschaltet werden können.

Durch einen connect zu Appbrain kann man seine Apps direkt über den Browser seines PCs auf dem Smartphone installieren. Es ist ein alternativer App Market zu dem von Android. Man kann sogar einen Einblick in die eigenen Apps gewähren:

Während ich diesen Beitrag schrieb, habe ich mit meinem Handy eine Reihe ein Screenshoots gemacht, indem ich mit Hilfe von Picme ein externes Java-Programm auf meinem Mac installiert habe und damit Live Bilder direkt auf meinem Laptop machen konnte. und diese direkt hier einbetten konnte:

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@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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