Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Educache: Die letzten Tage von Wilhelm Leuschner

CC by 4.0 by Guido Brombach

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Der Educache (Text) auf dieser Seite steht unter der CC BY 4.0 DE Lizenz. Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Guido Brombach für dotcomblog.de. Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken finden sich direkt bei den Abbildungen.

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Es handelt sich bei diesem Cache um eine Umsetzung mit dem Tripventure Editor. Leider ist der so nicht mehr verfügbar, aber vielleicht will sich ja jemand die Mühe machen, den Educache zu erhalten und anderweitig umzusetzen. Es gibt einige übergreifende Materialien:

Inhalt: „Berlin, 20.07.1944“ Intro: Radiobeitrag mit dem Bericht über das gescheiterte Attentat. Der Arzt sagt dann „Gnade Gott den Kollaborateuren“ Die Gestapo wird sie alle finden. Leuschner zu sich selbst: Ich tauche ersteinmal bei meinem guten Freund Jakob Kaiser unter.

Material: Radiobeitrag

hintergrund_szene2Inhalt: In der Nähe der U Kurfürstendamm. Leuschner trifft Jakob Kaiser. Er erzählt Leuschner, dass das Widerstandsnetzwerk Stück für Stück aufgedeckt und abgeführt wird. Allen Kollaborateuren soll der Prozess gemacht werden. Du musst untertauchen. Leuschner will aber Berlin nicht verlassen um in der Nähe seiner Familie zu bleiben. Jakob erinnert WL daran, dass er seine Familie eher in Gefahr bringt, als sie zu schützen, wenn er nicht aus Berlin verschwindet. Leuschner hält dem entgegen, dass er die Gestapo nicht fürchtet. Leuschner taucht unter, sagt aber Jakob nicht wo, um eine Erpressung nicht zu ermöglichen. Im Anschluss an den Dialog startet sofort ein weiterer Dialog (ohne Icon in der AR-Szene), in der Leuschner mit einer Gedankenblase zu sehen ist, in der er überlegt Kontakt zu Paul Löbe zu suchen um mit ihm das weitere Vorgehen zu besprechen. Nach dem Dialog startet die Videoszene mit dem Monolog: Er sucht einen Ort auf, der verabredet war, sollte das Attentat scheitern.

Koordinaten: 52,504004 13,331011

hintergrund_szene3Inhalt: S Zoologischer Garten. Leuschner trifft Paul Löbe und fragt, ob er ein paar Tage bei ihm bleiben darf. Erzählt, von der kritischen Situation, in der er sich befindet und erzählt von Festnahmen. Paul Löbe hat Angst um sein eigenes Leben. Er kann bei seinem Freund Julius Leber Unterschlupf finden, da der bereits am 5.7.44 verhaftet wurde. Da das Wohnhaus von Julius Leber zu weit weg ist (Eisvogelweg 71, Berlin) wird nur darauf verwiesen. Die Treffen finden aber innerhalb des Spielfeldes statt. Taktik: Wir gehen nie zusammen ins Haus, damit keine Zusammenhänge hergestellt werden können. Leuschner geht immer durch den Hintereingang und verweilt nie vor dem Gebäude. Weil Paul Löbe zu Leuschners Familie geht, der Wilhelm (senior) fernbleiben sollte, verabreden sie sich für den kommenden Tag an Szene 4.

Koordinaten: 52,507176 13,330584

hintergrund_szene4Inhalt: U Ernst Reuter Platz, früher Knie
AR-4: Paul Löbe und Leuschner treffen sich weit weg vom Unterschlupf. Paul Löbe gibt Leuschner einen Brief seiner Familie. In dem Brief steht, dass es der Familie gut geht. In einem Infofenster kann man sich die Sache mit den Briefmarken erklären lassen. In dem Brief wird die Wilmersdorfer Str. als Treffen mit dem Sohn von Leuschner (sen.) verabredet.

Koordinaten: 52,511174 13,321416

hintergrund_szene5Inhalt: U Wilmersdorfer Str.
AR-5: Leuschner trifft seinen Sohn, Wilhelm Leuschner (jun). Wilhelm berichtet von der Brutalität mit der die Gestapo vorgeht und warnt die Familie aufzusuchen, weil die Bismarkstr. rund um die Uhr bewacht wird. Leuschner (sen) will seine Kinder und seine Frau sehen und schlägt die Warnung seines Sohnes in den Wind und macht sich auf zur Bismarkstr.84

Koordinaten: 52,506820 13,306801

Inhalt: Geofence (unsichtbarer Bereich, der eine Aktion auslöst): Man hört Schreie, eine weitere Szene wird sichtbar. Wenn sich der Spieler zu den Koordinaten bewegt, erscheint eine Videoszene, es wird eine Deportation gezeigt. Leuschner wird Zeuge einer Deportation: http://www.stolpersteine-berlin.de/de/biografie/4465

Koordinaten: 52,510521 13,303419

hintergrund_szene7Inhalt: U Bismarkstr. Leuschner trifft an der Bismarkstr. ein. In einem kurzen Gespräch mit Salomea stellt sie Leuschner komische Fragen wie. Ach lassen sie sich auch mal wieder blicken und bleiben sie länger? Dann Gespräch mit Käthe Kern, die Angst um Leuschner hat. Die Frau und die Kinder sind kurz weg, sie wußten ja nicht, wann WL vorbeikommen wollte. Leuschner fragt, ob man dieser Salomea trauen kann, Käthe verneint, WL: ich brauche frische Wäsche. Sie sprechen kurz über die Familie und dass sie geschützt werden muss. Käthe bejaht und Leuschner verschwindet wieder, will zur U-Bahn wieder zu seinem Unterschlupf fahren.

Koordinaten: 52,511528 13,305296

hintergrund_szene8Inhalt: U Bismarkstr. An der U-Bahn Station wird er von der Gestapo verhaftet, eine Flucht ist zwecklos. Der Gestapo-Mann fragt ob er Wilhelm Leuschner ist, Leuschner leugnet nicht . Der Gestapo-Mann deutet die schwere seiner Tat an: „Sie werden verhaftet als Mitwisser eines Attentats auf den Führer“. Die Gestapo teilt Leuschner mit, dass er jetzt bis zum seinem Prozess in die Haftanstalt Plötzensee überführt wird.

Koordinaten: 52,508048 13,395361

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Worum gehts hier?

@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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