Bildung an der Schnittstelle Analog und Digital

Medienkompetenz und didaktische Revolution

von media.nrw.de

von media.nrw.de

Ich lese gerade eine Definition zum Begriff Medienkompetenz der KAS (Kaiserin Augusta Schule):

“Medienkompetenz meint die Fähigkeit zum zielgerichteten und kritischen Umgang mit den unterschiedlichen Angeboten die die traditionellen und modernen elektronischen Medien vorgeben”

Ja stimmt jede Mediengattung muß reflektiert und hinsichtlich ihrer Wirkung und dahinterstehenden Absichten durchschaubar gemacht werden. Aber unterschiedliche Medien sind unterschiedlich nutzbar. Die Einen sind nur zum lesen die Anderen sind auch beschreibbar. Medien fördern also ganz unterschiedliche Umgangsformen und Fertigkeiten. Dennoch besteht ein bedeutender Unterschied zwischen der Auseinandersetzung mit einem Zeitungstext und dem aktiv schreibenden Umgang bei einem Blogkommentar oder Wikieintrag. Diesen feinen aber alles entscheidenden Unterschied machen den Einsatz von digitalen Medien im Unterricht erst zu einer didaktischen Revolution. Erst dann wenn Medienkompetenz bedeutet jedem(r) in dem Fall SchülerIn eine Stimme zu geben, können Medien frontal geprägte Lernprozesse durchbrechen. Erst dann, wenn der Umgang mit digitalen Medien in Richtung read/write umerzogen wird, sollten wir wieder von medienkompetenten Menschen sprechen.

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@gibro schreibt über den (bisher) schmalen Pfad an dem sich die analoge und die digitale Welt treffen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Bildungspraxis ergeben ist Inhalt dieses Blogs.

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